Der Nachfolger der erst über den Heimkinomarkt zu Erfolg gekommenen Agentenfilmparodie setzt auf die altbewährte Formel zweiter Teile: Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung übertreibt noch etwas mehr und greift sich nun nicht nur Bond-Klitschees, sondern spielt praktischerweise direkt auf den ersten Teil an, was insbesondere zu schönen Running Gags führt.

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Filmkritik:

Gleichzeitig ruht sich der erneut von Regisseur Jay Roach inszenierte Film jedoch nicht auf der schwachen Story des Vorgängers aus, sondern versucht mit einigen memorablen Nebenfiguren und einem neuen weiblichen Sidekick für den Helden, inhaltlich neue Möglichkeiten zu schaffen. Beibehalten hat Austin Powers hingegen die schrillen Outfits, die swingende Musik und die zahlreichen billigen Witze, die in erstaunlicher Anzahl und Geschwindigkeit präsentiert werden.

Dementsprechend verläuft das Geschehen immer noch auf überschaubarem intellektuellen Niveau (einzige Voraussetzungen: Zweistelliges Alter oder zweistelliger IQ), animiert aufgrund seiner mit nie nachlassender Energie zelebrierten Freude am Quatsch jedoch doch immer mal wieder zum Lachen, sofern sich der Zuschauer zumindest einen Hauch kindische Freude bewahrt hat.

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DIE ÄRA

In den Neunziger Jahren wurden Filme ein Objekt der Popkultur. Die amerikanische Vermarktung erhob Blockbuster zum Massenphänomen, das weit über den Filmkonsum hinaus ging. Zeitgleich bildeten eine lebendige Independentfilmszene und ein erstarktes Arthousekino den Gegenpol. Auch dank der VHS-Kassetten entwickelte das Medium Film eine ungeahnte Vielfalt.

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DIE ÄRA

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DAS GENRE

Die Komödie zählt zu den Grundfesten des Kinos und funktioniert – wie auch der Horrorfilm – affektgebunden. Deshalb bringt uns der Slapstick aus den Stummfilmen von Charlie Chaplin genauso zum Lachen wie die rasenden Wortgefechte der Screwball-Komödien aus den Dreißiger Jahren, die spleenigen Charaktere von Woody Allen oder die wendungsreichen Geschichten von Billy Wilder.

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Foto von Tom Schünemann, dem Kritiker von Filmsucht.org

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Tom Schünemann

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Tom Schünemann ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entdecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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