Der erste Film in der dreiteiligen Agentenparodie setzte erfolgreich den Standard für seine Nachfolger und lebt vor allem durch die Doppel-Hauptrolle von Mike Myers, der nicht nur den titelgebenden Agenten Austin Powers, sondern auch dessen Widersacher Dr. Evil spielt und darüber hinaus auch noch Idee und Drehbuch beisteuerte.

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Filmkritik:

Dabei widmet sich Austin Powers weniger dem offensichtlichen Parodieren des bond’schen Werkkosmos, sondern besinnt sich auf die klassischsten aller Komödienelemente: Slapstick und billige Lacher. Für Letzteres sollte der Zuschauer zumindest eine gewisse Affinität mitbringen, um von den unzähligen Witzen zu Körperöffnungen und ihren Ausscheidungen sowie dem abstrus-liebenswerten Sexismus unterhalten zu werden. Obgleich die meisten Gags aufgrund der etwas zu effektlosen Regie verpuffen, treibt es Austin Powers in manchen Situationen derart auf die Spitze, dass er mit seiner konsequenten Absurdität mehr als mit dem Humor selbst punktet.

Die quietschbunten Kulissen und Kostüme sowie die beschwingte Musik tun ihr Übriges, um den Film auf ein grundsolides Fundament zu heben, während Plot und Spannungskurve deutlich unter der anvisierten Gagdichte leiden und nur loses Beiwerk bleiben.

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DIE ÄRA

In den Neunziger Jahren wurden Filme ein Objekt der Popkultur. Die amerikanische Vermarktung erhob Blockbuster zum Massenphänomen, das weit über den Filmkonsum hinaus ging. Zeitgleich bildeten eine lebendige Independentfilmszene und ein erstarktes Arthousekino den Gegenpol. Auch dank der VHS-Kassetten entwickelte das Medium Film eine ungeahnte Vielfalt.

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DIE ÄRA

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DAS GENRE

Die Komödie zählt zu den Grundfesten des Kinos und funktioniert – wie auch der Horrorfilm – affektgebunden. Deshalb bringt uns der Slapstick aus den Stummfilmen von Charlie Chaplin genauso zum Lachen wie die rasenden Wortgefechte der Screwball-Komödien aus den Dreißiger Jahren, die spleenigen Charaktere von Woody Allen oder die wendungsreichen Geschichten von Billy Wilder.

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Foto von Tom Schünemann, dem Kritiker von Filmsucht.org

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Tom Schünemann

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Tom Schünemann ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entdecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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