Austin Powers

Regie: | Jahrzehnt: | Genre:


Filmkritik:

Der erste Film in der dreiteiligen Agentenparodie setzte erfolgreich den Standard für seine Nachfolger und lebt vor allem durch die Doppel-Hauptrolle von Mike Myers, der nicht nur den titelgebenden Agenten Austin Powers, sondern auch dessen Widersacher Dr. Evil spielt und darüber hinaus auch noch Idee und Drehbuch beisteuerte.

Dabei widmet sich Austin Powers weniger dem offensichtlichen Parodieren des bond’schen Werkkosmos, sondern besinnt sich auf die klassischsten aller Komödienelemente: Slapstick und billige Lacher. Für Letzteres sollte der Zuschauer zumindest eine gewisse Affinität mitbringen, um von den unzähligen Witzen zu Körperöffnungen und ihren Ausscheidungen sowie dem abstrus-liebenswerten Sexismus unterhalten zu werden. Obgleich die meisten Gags aufgrund der etwas zu effektlosen Regie verpuffen, treibt es Austin Powers in manchen Situationen derart auf die Spitze, dass er mit seiner konsequenten Absurdität mehr als mit dem Humor selbst punktet.

Die quietschbunten Kulissen und Kostüme sowie die beschwingte Musik tun ihr Übriges, um den Film auf ein grundsolides Fundament zu heben, während Plot und Spannungskurve deutlich unter der anvisierten Gagdichte leiden und nur loses Beiwerk bleiben.

Handlung:

Sein Name ist Powers… Austin Powers! Dandy & Modefotograf bei Tag, Superspion bei Nacht. Nachdem sein Erzfeind Dr. Evil um Haaresbreite in den Weltraum entkommen konnte, lässt sich Powers kryogenisch einfrieren, um im Falle des Falles wieder aufgetaut zu werden. Dreißig Jahre später ist es soweit: Dr. Evil reist zurück zur Erde, um sein teuflisches Treiben fortzusetzen. Und so wird auch Powers wieder aufgetaut – doch die Swinging Sixties mit lockerem Drogenkonsum und leichtem Partnertausch sind schon lange vorbei. Zusammen mit der reservierten Agentin Vanessa muss Powers nicht nur die spießigen Neunziger, sondern auch das Werk von Dr. Evil überleben..

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Foto von Tom Schünemann

Tom ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entdecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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