Der Tiger von New York

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Filmkritik:

Der Tiger von New York gehört zum mit wenigen Mitteln realisierten Frühwerk von Stanley Kubrick und wirkt dementsprechend längst nicht so ausgereift wie dessen spätere Filme – insbesondere Kubricks Kameraführung überzeugt nicht wirklich und beweist, dass selbst Meisterregisseure mal Schüler waren.

Schauwerte bleiben auch wegen des kargen Budgets Mangelware, doch die beschränkten Möglichkeiten kommen dem Film bei der Milieuzeichnung sogar entgegen: Die tristen Straßen und Gassen New Yorks, gedreht in recht grobem Schwarz-Weiß, sorgen für mehr Atmosphäre als die mäßigen Darsteller und der recht einfallslose, wenig spannende Plot.

Trotz nur 65-minütiger Laufzeit gelingt es Der Tiger von New York nicht, Dynamik zu erzeugen, sondern kennt nur – egal, ob Kussszene oder Verfolgungsjagd – einen Modus. So bleibt Kubricks Frühwerk, für das dieser sowohl Regie und Kamera, als auch Produktion und Schnitt übernahm, nicht mehr als eine Fußnote in der Filmografie des Meisterregisseurs, der das Werk retrospektiv selbst auch nicht sonderlich mochte.

Handlung:

Der erfolglose Boxer Davy Gordon verliebt sich in seine Nachbarin Gloria. Die junge Frau wird von Vincent Rapallo, einem alternden Gangster, in Abhängigkeit gehalten. Um die Beziehung zwischen den beiden Verliebten zu verhindern, scheut Vincent vor nichts zurück. Als er Gloria entführt, kommt es in einer verlassenen Schaufensterpuppen-Fabrik zu einem gefährlichen Zweikampf zwischen den Rivalen.

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Tom ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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2017-06-15T17:55:47+00:00

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