Die neusten Kritiken 2017-06-24T14:00:56+00:00

Die neusten Kritiken:

  • Szenenbild aus Drei Vaterunser für vier Halunken

Drei Vaterunser für vier Halunken

Filmkritik: Drei Vaterunser für vier Halunken zählt zu den späten Italowestern und wurde den typischen Produktionsstandards gemäß schnell und günstig produziert. Im Gegensatz zur Vielzahl der Filme dieser Spielart konnten die Macher jedoch mit Lee van Cleef eine Ikone des Genres als Hauptdarsteller verpflichten und für die Regie [...]

  • Filmszene aus Der Mieter (1976)

Der Mieter (1976)

Filmkritik: Mit Der Mieter schloss Roman Polanski seine mit Ekel begonnene und mit Rosemaries Baby fortgesetzte Mieter-Trilogie ab und inszenierte erneut einen Horrorfilm ohne plakative Schrecken, der sich seinem Sujet hochgradig subtil und psychologisch nähert und dennoch zu fesseln vermag. Ursprünglich wollte Jack Clayton (Schloss des Schreckens) den [...]

  • Filmszene aus Total Recall

Total Recall (1990)

Filmkritik: Nachdem der niederländische Regisseur Paul Verhoeven 1987 mit RoboCop einen respektablen Hollywooderfolg vorlegte, wurde ihm drei Jahre später der erste große Blockbuster anvertraut: Total Recall erhielt 65 Millionen Dollar Produktionsbudget und konnte mit Arnold Schwarzenegger einen zugkräftigen Star besetzen. Der Erzählstoff stammt aus der Feder des legendären [...]

  • Filmszene aus Das Boot

Das Boot

Filmkritik: Zur Stummfilmzeit beherrschten deutsche Filme das Weltkino: Die Werke von Murnau oder Lang ernteten wegen ihrer unnachahmlichen Ästhetik und schieren Größe der Produktionen Weltruhm, an den die deutsche Filmlandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr anknüpfen konnte. Erst der Neue Deutsche Film verdiente sich wieder - insbesondere [...]

  • Filmszene aus Achteinhalb

Achteinhalb

Filmkritik: Achteinhalb Filme drehte Federico Fellini nach seiner Rechnung bis 1962, darunter das großartige Drama Die Schwindler sowie Werke wie La Strada oder Das süße Leben, die vom Publikum gefeiert und von Preisrichtern ausgezeichnet wurden. Was tut ein Regisseur, der nach nur zehn Jahren einen Höhepunkt erreicht hat [...]

  • Filmszene aus Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Filmkritik: Der Western ist tot, es lebe der Western! Einmal mehr dürfen wir Filmfans uns an einem sehenswerten Werk aus dem schon zig Mal zu Grabe getragenen Genre erfreuen: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford zählt zu den besten Vertretern der letzten zwei Jahrzehnte [...]

  • Filmszene aus Chopper

Chopper

Filmkritik: In Australien zählte Mark Brandon "Chopper" Read zu den polarisierendsten Prominenten und mauserte sich vom Verbrecher zum Medienstar. Sieben Jahre, bevor der Drehbuchautor und Regisseur Andrew Dominik mit Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford ein viel beachtetes Hollywooddebüt vorlegte, drehte er einen absurden [...]

Alles über Eva

Filmkritik: Wahnwitzige 14 Oscarnominierungen erhielt Alles über Eva 1951, was zu einem interessanten Giganten-Duell mit Billy Wilders Sunset Boulevard führte, der elf Mal auf der Nominierungsliste stand, sich aber am Ende geschlagen geben musste: Alles über Eva wurde mit sechs Auszeichnungen der Sieger des Abends. Beide Filme entlarven die [...]

  • Filmszene aus Black Swan

Black Swan

Filmkritik: Es ist vollkommen legitim, wenn sich ein Regisseur am Werkzeugkasten der Filmgeschichte bedient. In Black Swan nutzt Darren Aronofsky das geliehene Werkzeug jedoch nicht für einige feine Detailarbeiten, sondern schlägt damit wild um sich. Zu den subtilen Filmemachern zählte Aronofsky noch nie, doch in seinem düsteren Debütfilm [...]

  • Filmszene aus Saboteure

Saboteure

Filmkritik: In seinem fünften US-Film Saboteure widmet sich Alfred Hitchcock einmal mehr seinem Lieblingsmotiv des unschuldig Verfolgten und inszenierte nach Die 39 Stufen einen weiteren Prototypen späterer Werke. Insbesondere Liebhaber des 17 Jahre später veröffentlichten Der unsichtbare Dritte werden viele bekannte Elemente wiederfinden. Von der ersten Szene an [...]

  • Filmszene aus Starship Troopers

Starship Troopers

Filmkritik: Manchmal offenbart sich auch viele Jahre nach einer Veröffentlichung eine ganz neue Relevanz. Wer heutzutage Paul Verhoevens Sci-Fi-Groteske Starship Troopers schaut, findet womöglich den Entwurf eines Trump-Amerikas im Endstadium. Bereits 1959 ersann Robert A. Heinlein eine Gesellschaft des futuristischen 25. Jahrhunderts, in der zwar endlich die Gleichberechtigung [...]

  • Filmszene aus Mississippi Burning

Mississippi Burning

Filmkritik: Direkt zu Beginn gibt der Kriminalfilm Mississippi Burning die Richtung vor und schildert in einer spannenden Auftaktszene den Mord an drei Bürgerrechtsaktivisten durch Mitglieder des Ku-Klux-Klan. Der Fall basiert auf einer wahren Begebenheit und hat sich so 1964 in der Provinz des Bundesstaates Mississippi zugetragen. Den Tonfall [...]

  • Filmszene aus Do The Right Thing

Do The Right Thing

Filmkritik: Do The Right Thing zählt zu den besten filmischen Aufarbeitungen zum Thema Rassismus, weil der afroamerikanische Regisseur Spike Lee das Sujet von innen angeht und auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunterbricht, anstatt sich in abstrakten Sphären zu verrennen. Nur einen einzigen Tag umfasst die Handlung des Films, [...]

Predator

Filmkritik: Mit seinem zweiten Werk Predator stößt Regisseur John McTiernan in das Herz des Actiongenres vor und verschreibt sich gänzlich dem archaischen Kern dieser Spielart. Zunächst verläuft Predator konventionell und nutzt die erste halbe Stunde, um das Szenario zu etablieren und die ganz auf Oberflächen beschränkten Figuren. Der [...]

  • Filmszene aus Hexenkessel

Hexenkessel

Filmkritik: Nach seinen ersten, durchwachsenen Gehversuchen unter den Fittichen von B-Movie-Pabst Roger Corman gelang Martin Scorsese 1973 mit Hexenkessel der künstlerische wie kommerzielle Durchbruch. Auch Hauptdarsteller Harvey Keitel und Robert De Niro ebnete der Film den Weg zur großen Karriere. Wie auch später in Casino und GoodFellas arbeitet [...]

  • Filmszene aus Kuroneko

Kuroneko

Filmkritik: Mit dem bildgewaltigen Geisterdrama Kuroneko fügte Kaneto Shindô der japanischen Kinogeschichte 1968 ein weiteres Meisterwerk hinzu und gießt aus Elementen von Horrorfilm und Melodram einen überwältigenden Film, der die Sinne betört. Die erste Szene mutet dem Publikum jedoch zunächst einmal ein grausiges Schauspiel zu: Aus einer abseits [...]

  • Filmszene aus Unter dir die Stadt

Unter dir die Stadt

Filmkritik: Es ist schon erstaunlich, dass die Berliner Schule nicht so recht vom Fleck kommt in Deutschland. In Frankreich wird bereits seit Jahren von einer Nouvelle Vague Allemande geschrieben, auf diversen Filmfestivals sind die Werke von Christian Petzold, Thomas Arslan oder Angela Schanelec ebenfalls regelmäßig vertreten. Und hierzulande? [...]

  • Filmszene aus Spartacus

Spartacus

Filmkritik: Spartacus ist das Produkt einer Enttäuschung: Nachdem Kirk Douglas eine Absage für die Hauptrolle in William Wylers Ben Hur erhalten hatte und mit ansehen musste, wie der seinerzeit mit 15 Millionen Dollar Produktionskosten teuerste Film der Kinogeschichte sagenhafte elf Oscars gewann, drehte Douglas als ausführender Produzent und [...]

  • Filmszene aus Aus einem deutschen Leben

Aus einem deutschen Leben

Filmkritik: Kaum eine Begrifflichkeit steht stellvertretender für das Grauen des Naziregimes als Auschwitz, wo während des Zweiten Weltkrieges 1,5 Millionen Juden vergast wurden. Theodor Kotullas Aus einem deutschen Leben schildert den Werdegang eines Mannes, der Auschwitz möglich gemacht hat. Rudolf Höß trat der NSDAP aufgrund seiner patriotischen Überzeugungen [...]

  • Filmszene aus Dead Man

Dead Man

Filmkritik: In Dead Man nimmt uns der Autorenfilmer Jim Jarmusch in seinem ersten Genrefilm mit in seine Version des Wilden Westens. Dabei versetzt Jarmusch Publikum und Protagonist in dieselbe Situation. William Blake reist aus einer Großstadt nach Westen und sieht sich nach einem Mord aus Notwehr gezwungen, vor [...]

  • Filmszene aus Das Versteck

Das Versteck

Filmkritik: Mit seinem Thriller Das Versteck findet der spanische Regisseur Narciso Ibáñez Serrador eine Schnittstelle klassischer Sujets des Horrorgenres und erzählt von einem Mädcheninternat, in dem einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Zu Beginn überzeugt Das Versteck mit seiner ausführlichen Exposition - ein neues Mädchen wird von ihrem [...]

  • Filmszene aus Verdammt in alle Ewigkeit

Verdammt in alle Ewigkeit

Filmkritik: Verdammt in alle Ewigkeit verschreibt sich gänzlich dem Gestus der Traumfabrik Hollywood und wurde dafür mit acht Oscars belohnt. Das wirkt wenig überraschend, da das Melodram von Fred Zinnemann absolut alle inhaltlichen Voraussetzungen mitbringt, die große Studiofilme für eine Vielzahl von Oscars prädestiniert. Das Drehbuch vereint ein [...]

  • Filmszene aus Der dritte Grad

Der dritte Grad

Filmkritik: Schon die erste Szene von Der dritte Grad, eine schön gefilmte Plansequenz, offenbart den Ansatz von Regisseur Peter Fleischmann, die Erzählperspektive zu Ungunsten des Zuschauers auszulegen: In seinem Politkrimi sehen wir nur einen subjektiven Bruchteil des Geschehens und erfahren stets als Letzte, was gespielt wird. Zu Beginn [...]

  • Filmszene aus John Rambo

John Rambo

Filmkritik: Zwanzig Jahre dauerte die Ruhe, die Sylvester Stallone seiner ikonografischen Rolle gönnte, doch dann kehrte John Rambo im gleichnamigen Film 2008 zurück auf die Kinoleinwände. Nachdem der Protagonist in Rambo III noch gegen das russische Militär kämpfte und damit die personifizierte Glorifizierung der militärischen Weltmacht USA darstellte, [...]