Die neusten Kritiken 2017-06-24T14:00:56+00:00

Die neusten Kritiken:

  • Filmszene aus Unter dir die Stadt

Unter dir die Stadt

Filmkritik: Es ist schon erstaunlich, dass die Berliner Schule nicht so recht vom Fleck kommt in Deutschland. In Frankreich wird bereits seit Jahren von einer Nouvelle Vague Allemande geschrieben, auf diversen Filmfestivals sind die Werke von Christian Petzold, Thomas Arslan oder Angela Schanelec ebenfalls regelmäßig vertreten. Und hierzulande? [...]

  • Filmszene aus Spartacus

Spartacus

Filmkritik: Spartacus ist das Produkt einer Enttäuschung: Nachdem Kirk Douglas eine Absage für die Hauptrolle in William Wylers Ben Hur erhalten hatte und mit ansehen musste, wie der seinerzeit mit 15 Millionen Dollar Produktionskosten teuerste Film der Kinogeschichte sagenhafte elf Oscars gewann, drehte Douglas als ausführender Produzent und [...]

  • Filmszene aus Aus einem deutschen Leben

Aus einem deutschen Leben

Filmkritik: Kaum eine Begrifflichkeit steht stellvertretender für das Grauen des Naziregimes als Auschwitz, wo während des Zweiten Weltkrieges 1,5 Millionen Juden vergast wurden. Theodor Kotullas Aus einem deutschen Leben schildert den Werdegang eines Mannes, der Auschwitz möglich gemacht hat. Rudolf Höß trat der NSDAP aufgrund seiner patriotischen Überzeugungen [...]

  • Filmszene aus Dead Man

Dead Man

Filmkritik: In Dead Man nimmt uns der Autorenfilmer Jim Jarmusch in seinem ersten Genrefilm mit in seine Version des Wilden Westens. Dabei versetzt Jarmusch Publikum und Protagonist in dieselbe Situation. William Blake reist aus einer Großstadt nach Westen und sieht sich nach einem Mord aus Notwehr gezwungen, vor [...]

  • Filmszene aus Das Versteck

Das Versteck

Filmkritik: Mit seinem Thriller Das Versteck findet der spanische Regisseur Narciso Ibáñez Serrador eine Schnittstelle klassischer Sujets des Horrorgenres und erzählt von einem Mädcheninternat, in dem einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Zu Beginn überzeugt Das Versteck mit seiner ausführlichen Exposition - ein neues Mädchen wird von ihrem [...]

  • Filmszene aus Verdammt in alle Ewigkeit

Verdammt in alle Ewigkeit

Filmkritik: Verdammt in alle Ewigkeit verschreibt sich gänzlich dem Gestus der Traumfabrik Hollywood und wurde dafür mit acht Oscars belohnt. Das wirkt wenig überraschend, da das Melodram von Fred Zinnemann absolut alle inhaltlichen Voraussetzungen mitbringt, die große Studiofilme für eine Vielzahl von Oscars prädestiniert. Das Drehbuch vereint ein [...]

Der dritte Grad

Filmkritik: Schon die erste Szene von Der dritte Grad, eine schön gefilmte Plansequenz, offenbart den Ansatz von Regisseur Peter Fleischmann, die Erzählperspektive zu Ungunsten des Zuschauers auszulegen: In seinem Politkrimi sehen wir nur einen subjektiven Bruchteil des Geschehens und erfahren stets als Letzte, was gespielt wird. Zu Beginn [...]

  • Filmszene aus John Rambo

John Rambo

Filmkritik: Zwanzig Jahre dauerte die Ruhe, die Sylvester Stallone seiner ikonografischen Rolle gönnte, doch dann kehrte John Rambo im gleichnamigen Film 2008 zurück auf die Kinoleinwände. Nachdem der Protagonist in Rambo III noch gegen das russische Militär kämpfte und damit die personifizierte Glorifizierung der militärischen Weltmacht USA darstellte, [...]

Das Loch

Filmkritik: Obwohl wohl kaum ein Thema so amerikanisch ist wie der Gefängnisausbruch und Hollywood mit zahlreichen Klassikern wie Gesprengte Ketten, Papillon, Der Unbeugsame oder Die Verurteilten jahrzehntelang immer neue Variationen vorlegte, stammt das beste Gefängnisdrama nicht aus den USA, sondern aus Frankreich. Gemeint ist nicht Robert Bressons kaum [...]

Gate Of Flesh

Filmkritik: Mit seinem grellen Pulp-Melodram Gate Of Flesh setzte der japanische Filmemacher Seijun Suzuki die Nachwehen des Zweiten Weltkrieges auf einmalige Weise in Szene und liefert ein ungewöhnliches Kleinod aus der Fließbandschmiede des Nikkatsu-Studios. Schnell und günstig hatten die Regisseure zu arbeiten und so drehte Suzuki im Alter [...]

Lost Highway

Filmkritik: Mit Lost Highway ging der ohnehin nicht besonders an Genregrenzen interessierte Autorenfilmer David Lynch noch einen Schritt weiter als zuvor: Wo er in Blue Velvet das Grauen noch schubweise hinter einer Bilderbuch-Vorstadtwelt hervorkriechen ließ und diese Grenzerfahrung linear schilderte, verabschiedet sich Lost Highway in surreale Gefilde, die ihre [...]

  • Filmszene aus Die Nacht

Die Nacht

Filmkritik: Die Nacht stellt das Mittelstück von Michelangelo Antonionis Entfremdungstrilogie dar, die der italienische Regisseur mit Die mit der Liebe spielen begann und mit Liebe 1962 abschloss. Da Die Nacht die typischen Stilmerkmale Antonionis beinhaltet, eignet er sich hervorragend als Einstiegswerk in das Schaffen des Autorenfilmers. Der Film [...]

  • Filmszene aus Zwei glorreiche Halunken

Zwei glorreiche Halunken

Filmkritik: Mit Zwei glorreiche Halunken schloss Sergio Leone seine Dollar-Trilogie ab und übersteigert sämtliche Merkmale der Vorgänger. Stattliche zwei Stunden und vierzig Minuten beträgt die Spielzeit von Zwei glorreiche Halunken, der seine drei Charaktere auf die Jagd nach einem Goldschatz schickt und sich im Gegensatz zu den ersten [...]

  • Filmszene aus Wild At Heart

Wild At Heart

Filmkritik: In seinem fünften Film Wild At Heart entwirft David Lynch ein seltsames postmodernes Märchen. In dem Road-Movie flüchten die beiden Liebenden Sailor und Lula vor Auftragsmördern und erleben allerhand Kurioses. Dabei verzichtet Wild At Heart auf eine ausformulierte Handlung, sondern setzt auf eine episodenhafte Narration, um eine [...]

Für ein paar Dollar mehr

Filmkritik: Mit Für ein paar Dollar mehr setzte Sergio Leone seine Dollar-Trilogie fort und steigerte das Niveau sogar noch. Im Gegensatz zum Vorgänger erhielt Leone ein deutlich größeres Budget und konnte damit nun endlich einen US-Star besetzen. Die (zweite) Wahl fiel auf Lee van Cleef, der sich zu [...]

Following

Filmkritik: Mit Following fing alles an: Bevor Christopher Nolan mit Memento der Durchbruch gelang, drehte er 1998 einen 70-minütigen Low-Budget-Thriller, der bereits das riesige Talent des damals erst 28 Jahre jungen Filmemacher offenbarte. Mit der Hilfe von Freunden und einem extrem niedrigen Budget huldigt Nolan dem Film Noir [...]

Für eine Handvoll Dollar

Filmkritik: Für eine Handvoll Dollar veränderte das festgefahrene Westerngenre nachhaltig und wurde der erste seiner Art - ein Italowestern, dem noch viele weitere folgen sollten. Weil der amerikanische Edelwestern seit vierzig Jahren immer wieder dieselben Stars in ähnliche Geschichten steckte und den Motiven des Genres nichts Neues hinzufügen [...]

  • Filmszene aus Europa

Europa

Filmkritik: Mit Europa schloss Lars von Trier seine gleichnamige Trilogie ab und variierte all jene Elemente, die schon den Auftakt The Element Of Crime zu einem tollen Werk machten. Im Hinblick auf The Element Of Crime geht der dänische Filmemacher zu Beginn noch einen Schritt weiter. Wo dort [...]

  • Filmszene aus Es war einmal in Amerika

Es war einmal in Amerika

Filmkritik: Bereits in seiner ersten Sequenz beweist Es war einmal in Amerika seine Hingabe zur Epik und verbindet mit einem fast schon mythischen Telefonklingeln drei Handlungsebenen, überspannt damit einen Zeitraum von 50 Jahren. Wir wissen hier noch nicht, dass dieses Klingeln absolut alles ändern und vieles zerstören wird, [...]

  • Filmszene aus The Element Of Crime

The Element Of Crime

Filmkritik: Bereits mit seinem Debütfilm The Element Of Crime bewies Lars von Trier sein enormes handwerkliches Geschick und den Anspruch, abseits ausgetretener Pfade Kunstwerke zu erschaffen. Der erste Teil der Europa-Trilogie, die von Trier mit Epidemic und Europa fortsetzte, weist sich schnell als Kriminalfilm aus und als Neo-Noir: [...]

  • Filmszene aus Berlin Alexanderplatz

Berlin Alexanderplatz

Filmkritik: Berlin Alexanderplatz zählt zu den Glanzstücken deutscher Fernsehgeschichte. WDR und Bavaria boten Rainer Werner Fassbinder die Gelegenheit, den von ihm sehr geschätzten gleichnamigen Roman von Alfred Döblin in seiner ganzen Ausführlichkeit zu verfilmen: Auf satte 930 Minuten beläuft sich die Spielzeit von Fassbinders 14-teiligem Epos, dass das [...]

  • Filmszene aus Der große McGinty

Der große McGinty

Filmkritik: In seinem Regiedebüt Der große McGinty erzählt Preston Sturges eine klassische Geschichte um den Aufstieg und Fall eines Protagonisten. Für nur zehn Dollar verkaufte Sturges, der zuvor schon viele Jahre als Drehbuchautor gearbeitet hatte, sein Script an Paramount, um es selbst verfilmen zu dürfen und wurde damit [...]

  • Filmszene aus Rocco und seine Brüder

Rocco und seine Brüder

Filmkritik: Rocco und seine Brüder zählt zu den essenziellen Werken von Luchino Visconti und offenbart einerseits die neorealistischen Wurzeln des italienischen Regisseurs, nimmt mit seiner Spielzeit von 170 Minuten jedoch auch schon Umfang und Epik von dessen späteren Filmen vorweg. Visconti versteht es hervorragend, einen Eindruck des Mailänder [...]

  • Filmszene aus Blutgericht in Texas - The Texas Chainsaw Massacre

The Texas Chainsaw Massacre – Blutgericht in Texas

Filmkritik: So etwas wie The Texas Chainsaw Massacre hatte es noch nicht gegeben: Tobe Hoopers 1974 erschienenes Werk prägte das ohnehin im Wandel befindliche Horrorgenre nachhaltig, wurde zum Vorreiter und Kultfilm. Trotz des niedrigen Budgets, der Laiendarsteller und einfachster Produktionsverhältnisse zählt The Texas Chainsaw Massacre inzwischen zum Katalog [...]