Die neusten Kritiken

Die neusten Kritiken:

  • Filmszene aus Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss

Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss

Filmkritik: Mit dem neunfach Oscar-nominierten New Hollywood-Drama Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss drehte Sydney Pollack eine bissige Abrechnung mit der sensationsheischenden amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Zwar basiert der Film auf dem 1936 erschienenen Roman Ums nackte Leben und spielt wie dieser in der Zeit der großen Depression, Pollacks Umsetzung [...]

  • Filmszene aus Die Narbenhand

Die Narbenhand

Filmkritik: Das 78 Minuten kurze B-Movie Die Narbenhand zählt zu den frühen Vertretern des Film Noir und sorgte wegen eines Alleinstellungsmerkmals für Diskussionen unter Zeitgenossen: Statt eines positiv besetzten Protagonisten rückt der Thriller als erstes Werk der Filmgeschichte einen Antihelden in den Mittelpunkt und schuf damit das Rollenbild [...]

  • Filmszene aus Driver

Driver

Filmkritik: Nur sehr selten prägt ein B-Movie nachfolgende Filmemacher derart wie Walter Hills Driver. Der hochgradig ökonomisch erzählte, beinahe ausschließlich nachts spielende Neo-Noir beeinflusste nicht nur offensichtliche Epigonen wie Nicolas Winding Refns Drive oder Edgar Wrights Baby Driver, sondern vor allem auch Michael Mann, dessen Debütfilm Der Einzelgänger [...]

  • Filmszene aus McCabe & Mrs. Miller

McCabe & Mrs. Miller

Filmkritik: Kein Filmgenre verkörpert den amerikanischen Traum so deutlich wie der Western, wo Männer ihre Freiheit nutzen, um sich ihr persönliches Glück zu erschließen. Da verwundert es nicht, dass das junge kritische Kino des New Hollywood sich zu Beginn der Siebziger Jahre verstärkt diesem uramerikanischen Genre zuwandte. Mit [...]

  • Filmszene aus Der dritte Mann

Der dritte Mann

Filmkritik: Obwohl oder gerade weil sich Der dritte Mann als britischer Film Noir deutlich von seinen amerikanischen Cousins emanzipiert, zählt Carol Reeds Werk fest zum Kanon der Strömung und begeistert mit famoser Bildgestaltung, dem unkonventionellen Tonfall und einem besonderen Handlungsort. Das unter den vier Besatzungsmächten aufgeteilte Nachkriegswien verleiht [...]

  • Filmszene aus Asphaltrennen

Asphaltrennen

Filmkritik: Selbst unter den freigeistigen Vertretern des New Hollywood zählt Asphaltrennen zu den unkonventionellen Außenseitern und floppte zunächst an den Kinokassen, erlangte inzwischen jedoch - auch dank prominenter Fürsprecher wie Quentin Tarantino - einen Status als Kultfilm. Entgegen seines Titels liefert Asphaltrennen keine packende Autorennen und ist alles [...]

  • Filmszene aus The Wild Bunch

The Wild Bunch

Filmkritik: Als The Wild Bunch 1969 erschien, sorgte er für heftige Kontroversen. Doch wie konnte Sam Peckinpahs inzwischen breitflächig als Meisterwerk anerkannter Spätwestern ganze Scharen von Kritikern und Zuschauern gegen sich aufbringen, obwohl Sergio Leones Dollar-Trilogie dem Genre bereits die typischen Mythen ausgetrieben und mit Konventionen gebrochen hatte? [...]

  • Filmszene aus L.A. Confidential

L.A. Confidential

Filmkritik: L.A. Confidential bietet bestes Hollywoodkino: Basierend auf der hard boiled novel Stadt der Teufel von Genrereferenz James Ellroy und getragen von imponierenden Schauspielleistungen lässt der Film von Curtis Hanson eine pessimistische literarische Version des Los Angeles der Fünfziger Jahre wiederauferstehen und huldigt dem klassischen Film Noir. Das [...]

  • Filmszene aus Ministerium der Angst

Ministerium der Angst

Filmkritik: Mit Ministerium der Angst drehte der in die Vereinigten Staaten emigrierte Fritz Lang ein launiges B-Movie, das beschwingt über die Stränge schlägt und viele Qualitäten und einige kleine Schwächen aufweist. Dem Vernehmen nach sagte Lang spontan zu, als er die Gelegenheit erhielt, einen Roman des von ihm [...]

  • Filmszene aus Anderland

Anderland

Filmkritik: In Anderland gehen die Menschen freundlich miteinander um. Sie kommen mit dem Bus an und erhalten eine gemütliche Wohnung zugeteilt. Am nächsten Morgen holt ein netter Chauffeur sie ab und fährt sie zu ihrer neuen Arbeitsstelle, die ein gutes Gehalt, wenig Stress und keinerlei Verantwortung bietet. Alles [...]

  • Filmszene aus Perfect Blue

Perfect Blue

Filmkritik: Mit seinem Debütfilm Perfect Blue legte der leider viel zu früh verstorbene Satoshi Kon einen überragenden Psychothriller vor und reißt in bester Genretradition die Grundfesten von Realität und Identität ein. Offenkundig von klassischen Genrevertretern wie den Werken von Brian de Palma beeinflusst, inspiriert Satoshi Kons Anime für [...]

  • Filmszene aus Katzenmenschen (1942)

Katzenmenschen (1942)

Filmkritik: Mit dem düsteren Horrormelodram Katzenmenschen beging Jacques Tourneur 1943 sein Regiedebüt und profitierte enorm von der Kollaboration mit dem legendären Produzenten von RKO, Val Lewton. Der straffen, budgetorientierten Produktionsweise zum Trotz zählt der Film aufgrund seiner formvollendeten visuellen Gestaltung inzwischen zum klassischen Kanon des Horrorfilms. Nicht nur [...]

  • Filmszene aus The Wicker Man

The Wicker Man (1973)

Filmkritik: Von Anfang an entpuppt sich The Wicker Man als herrlich skurriles Kleinod des Horrorgenres, zu dem er jedoch nur im weiteren Sinne gehört; genauso gut lässt sich Robin Hardys 1973 erschienener Kultfilm als garstige Komödie sehen, die als Verwandter im Geiste Monty Pythons mit der britischen Borniertheit [...]

  • Filmszene aus Michael Clayton

Michael Clayton

Filmkritik: Mit Michael Clayton legt Tony Gilroy nach vielen Jahren als Drehbuchautor (u. a. Im Auftrag des Teufels, Armageddon und die Bourne-Trilogie) sein Regiedebüt vor und inszenierte einen zurückhaltenden Wirtschaftskrimi, der im besten Sinne altmodisch daherkommt und sich auf fantastische Darsteller verlassen kann. Co-Produzent und Hauptdarsteller George Clooney steht [...]

  • Filmszene aus Tenebre

Tenebre

Filmkritik: Mit Tenebre betätigte sich Dario Argento erneut im Bereich des Giallo, dem Subgenre des italienischen Slasherfilms, ruht sich jedoch nicht auf den eingespielten Elementen der Strömung aus, sondern entwickelt den Stil weiter. Wie es sich gehört, treibt auch hier ein Killer mit schwarzen Lederhandschuhen und Rasiermesser sein [...]

  • Filmszene aus Godzilla (1954)

Godzilla (1954)

Filmkritik: Wohl kaum eine japanische Filmfigur dürfte derart bekannt sein wie Godzilla, der 1954 seinen globalen Erfolgszug antrat und inzwischen längst in der weltweiten Popkultur verankert ist. Beinahe drei Dutzend Epigonen und zahlreiche gegnerische Monster, Aliens und Mutanten später sollte jedoch nicht vergessen werden, dass der launigen Riesenechsenunterhaltung [...]

  • Filmszene aus Rosemaries Baby

Rosemaries Baby

Filmkritik: Mit Rosemaries Baby setze Roman Polanski seine mit Ekel begonnene Mieter-Trilogie fort. Die Verfilmung des Erfolgsromans von Ira Levin zählt zu den Grundsteinen der Welle okkulter Horrorfilme, die in den Siebziger Jahren aufkam und mit Der Exorzist, Das Omen oder Tanz der Teufel einige berühmte Vertreter hervorbrachte. [...]

  • Filmszene aus Drei Vaterunser für vier Halunken

Drei Vaterunser für vier Halunken

Filmkritik: Drei Vaterunser für vier Halunken zählt zu den späten Italowestern und wurde den typischen Produktionsstandards gemäß schnell und günstig produziert. Im Gegensatz zur Vielzahl der Filme dieser Spielart konnten die Macher jedoch mit Lee van Cleef eine Ikone des Genres als Hauptdarsteller verpflichten und für die Regie [...]

  • Filmszene aus Der Mieter (1976)

Der Mieter (1976)

Filmkritik: Mit Der Mieter schloss Roman Polanski seine mit Ekel begonnene und mit Rosemaries Baby fortgesetzte Mieter-Trilogie ab und inszenierte erneut einen Horrorfilm ohne plakative Schrecken, der sich seinem Sujet hochgradig subtil und psychologisch nähert und dennoch zu fesseln vermag. Ursprünglich wollte Jack Clayton (Schloss des Schreckens) den [...]

  • Filmszene aus Total Recall

Total Recall (1990)

Filmkritik: Nachdem der niederländische Regisseur Paul Verhoeven 1987 mit RoboCop einen respektablen Hollywooderfolg vorlegte, wurde ihm drei Jahre später der erste große Blockbuster anvertraut: Total Recall erhielt 65 Millionen Dollar Produktionsbudget und konnte mit Arnold Schwarzenegger einen zugkräftigen Star besetzen. Der Erzählstoff stammt aus der Feder des legendären [...]

  • Filmszene aus Das Boot

Das Boot

Filmkritik: Zur Stummfilmzeit beherrschten deutsche Filme das Weltkino: Die Werke von Murnau oder Lang ernteten wegen ihrer unnachahmlichen Ästhetik und schieren Größe der Produktionen Weltruhm, an den die deutsche Filmlandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr anknüpfen konnte. Erst der Neue Deutsche Film verdiente sich wieder - insbesondere [...]

  • Filmszene aus Achteinhalb

Achteinhalb

Filmkritik: Achteinhalb Filme drehte Federico Fellini nach seiner Rechnung bis 1962, darunter das großartige Drama Die Schwindler sowie Werke wie La Strada oder Das süße Leben, die vom Publikum gefeiert und von Preisrichtern ausgezeichnet wurden. Was tut ein Regisseur, der nach nur zehn Jahren einen Höhepunkt erreicht hat [...]

  • Filmszene aus Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Filmkritik: Der Western ist tot, es lebe der Western! Einmal mehr dürfen wir Filmfans uns an einem sehenswerten Werk aus dem schon zig Mal zu Grabe getragenen Genre erfreuen: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford zählt zu den besten Vertretern der letzten zwei Jahrzehnte [...]

  • Filmszene aus Chopper

Chopper

Filmkritik: In Australien zählte Mark Brandon "Chopper" Read zu den polarisierendsten Prominenten und mauserte sich vom Verbrecher zum Medienstar. Sieben Jahre, bevor der Drehbuchautor und Regisseur Andrew Dominik mit Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford ein viel beachtetes Hollywooddebüt vorlegte, drehte er einen absurden [...]