Die neusten Kritiken

Die neusten Kritiken:

  • Filmszene aus Geheimbund Schwarze Legion

Geheimbund Schwarze Legion

Filmkritik: Geheimbund Schwarze Legion entstand als Teil einer ganzen Reihe von Hollywoodproduktionen, die sich gegen faschistische Tendenzen in der amerikanischen Gesellschaft stellten und nahm sich reale Geschehnisse zum Vorbild. Zu Beginn schildert der Film noch eine amerikanische Idylle: Der von Humphrey Bogart gespielte Frank Taylor führt ein glückliches [...]

  • Filmszene aus 1984

1984

Filmkritik: George Orwells wegweisender Buchklassiker 1984 gehört zum Kanon der Weltliteratur. Rund 35 Jahre nach seiner Veröffentlichung erhielt der Roman eine würdige Verfilmung. Bereits 1956 erschien eine Adaption des Stoffes, konzentrierte sich dabei jedoch vornehmlich auf den Unterhaltungswert und erreicht nicht ansatzweise den Pessimismus der Vorlage. Grund genug [...]

  • Filmszene ausStrafpark - Punishment Park

Strafpark – Punishment Park

Filmkritik: Die kontroverse Mockumentary Strafpark schildert die Auswüchse eines Staates im hysterischen Ausnahmezustand. Darüber hinaus formuliert das Meisterwerk von Peter Watkins ein eindrucksvolles politisches Statement und fungiert gleichzeitig als spannende Medienreflexion. Einige Jahre, nachdem seine düstere Mockumentary The War Game vom BBC unveröffentlicht weggeschlossen wurde, zog Watkins in [...]

  • Filmszene aus Nicht auflegen!

Nicht auflegen!

Filmkritik: Der Thriller Nicht auflegen! versucht sich an der größtmöglichen Verdichtung einer Situation und spielt ausschließlich in einer Telefonzelle. Mit einer ungewöhnlichen Idee im Gepäch trat der Drehbuchautor Larry Cohen an niemand Geringerem als Alfred Hitchcock heran, doch die beiden konnten sich kein plausibles Szenario ausdenken und verwarfen [...]

  • Filmszene aus Dein Schicksal in meiner Hand

Dein Schicksal in meiner Hand

Filmkritik: Obwohl Dein Schicksal in meiner Hand auf Detektive in Trenchcoats, kaltblütige Femme Fatales und andere archetypische Bestandteile des Film Noir verzichtet, zählt er zu den herausragenden Vertretern der schwarzen Serie. In seiner Heimat erlangte der britische Regisseur Alexander Mackendrick durch die Alec Guinness-Komödien Der Mann im weißen [...]

  • Filmszene aus Die Brücke am Kwai

Die Brücke am Kwai

Filmkritik: Die Brücke am Kwai zählt zu den Klassikern des Antikriegsfilms. Das Epos des britischen Regisseurs David Lean gewann sieben Oscars und besticht weniger durch die Darstellung der Kriegsgräuel als durch eine clevere Verlagerung der Gefechte, die statt auf Schlachtfeldern in den Köpfen der Protagonisten ausgefochten werden. Auch [...]

  • Filmszene aus March Of Fools

March of Fools

Filmkritik: Obwohl March Of Fools wie beinahe alle südkoreanischen Klassiker international weitestgehend unbekannt ist, belegt die Komödie bei nationalen Abstimmungen zu den besten koreanischen Filmen regelmäßig einen der vordersten Plätze. Eine solche Ehrerbietung verwundert zunächst, denn March Of Fools beginnt wie eine seichte Komödie, die das Leben zweier [...]

  • Filmszene aus Aimless Bullet

Aimless Bullet

Filmkritik: Aimless Bullet entstand 1961 kurz vor dem Militärputsch in Südkorea, zeichnet ein düsteres Bild des Lebens nach dem Krieg und wurde nach dem Putsch für viele Jahre aus dem Verkehr gezogen. Obwohl bereits sieben Jahre seit dem Waffenstillstandsabkommen vergangen sind, lebt ein Großteil der Bevölkerung Seouls nach [...]

  • Filmszene aus Madame Freedom

Madame Freedom

Filmkritik: Das südkoreanische Melodram Madame Freedom erschien 1956 und damit nur drei Jahre nach dem Ende des Koreakrieges. Dem Film gelingt nicht nur die ambivalente Zeichnung seiner Figuren, sondern er entwirft auch ein ansprechendes Gesellschaftsbild von einer Nation am Scheideweg. Der Krieg ist aus und der Kapitalismus hält [...]

  • Filmszene aus The Wrestler

The Wrestler

Filmkritik: 2008 gewann The Wrestler den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig und offenbart eine ungewöhnliche Seite im Schaffen von Darren Aronofsky. Wo der Regisseur seine Inszenierung für gewöhnlich auf den größtmöglichen Effekt ausrichtet, besinnt er sich in seinem vierten Film auf angenehm altmodische Mittel und reiht [...]

  • Filmszene aus The Inheritance

The Inheritance

Filmkritik: Obwohl The Inheritance inmitten der besten Phase von Masaki Kobayashis langer Karriere entstand, zählt der Film nicht zu den bekanntesten Arbeiten des Regisseurs, sondern wirkt gewissermaßen wie ein Lückenfüller in dessen Filmografie. Drei Jahre lang band sich Kobayashi an ein Mammutprojekt und drehte die epische Barfuß durch [...]

  • Filmszene aus Nola Darling

Nola Darling

Filmkritik: 1986 legte Spike Lee mit Nola Darling sein Regiedebüt vor. Sein auch unter dem Originaltitel She's Gotta Have It bekannter Independentfilm zählt zu den ersten Vertretern des New Black Cinema, das die unverfälschte Lebenswirklichkeit der Afroamerikaner aus deren Sicht darstellte. Es schwebt ein Hauch Woody Allen über [...]

  • Filmszene aus Joint Security Area

Joint Security Area

Filmkritik: Park Chan-wooks zweiter Film Joint Security Area sorgte für den Durchbruch des südkoreanischen Regisseurs und ermöglichte die Verwirklichung von dessen Rachetrilogie, mit der er sich endgültig international etablierte. Zu Beginn mutet Parks damaliger Kassenschlager wie ein Krimi an - eine Schweizerin mit koreanischen Vorfahren soll für die [...]

  • Filmszene aus Paris, Texas

Paris, Texas

Filmkritik: Wim Wenders' existenzielles Drama Paris, Texas zählt zu den besten Arbeiten des deutschen Regisseurs, gewann 1984 die goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes und setzte nach dem Tod von Rainer Werner Fassbinder den Schlusspunkt unter den Neuen Deutschen Film. Wenders steigt an einem Nullpunkt ein. Bei [...]

  • Filmszene aus 9 Songs

9 Songs

Filmkritik: Mit seiner expliziten Darstellung von Sex sorgte das britische Drama 9 Songs für Kontroversen. Auch weil der Film nicht von einem Regiedilettanten, sondern vom anerkannten britischen Regisseur Michael Winterbottom gedreht wurde, zeigten sich Heerscharen von Kritikern und Kinogängern entsetzt angesichts der Großaufnahmen von Geschlechtsorganen und der Tatsache, [...]

  • Filmszene aus Die 12 Geschworenen

Die 12 Geschworenen

Filmkritik: Mit Die 12 Geschworenen feierte Regisseur Sidney Lumet 1957 sein Kinodebüt, bevor er sich in den Siebziger Jahren mit Klassikern wie Serpico, Hundstage (beide mit dem jungen Al Pacino) oder Network endgültig in die amerikanische Filmgeschichte einschrieb. Wo Richter in Deutschland ihre Urteile "im Namen des Volkes" [...]

  • Filmszene aus Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe

Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe

Filmkritik: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe stellt die erste Regiearbeit von Dario Argento dar und zählt zu den frühen Vertretern des Giallo. Argento begann als Filmkritiker für eine Tageszeitung und schrieb später auch an einigen Drehbüchern mit; insbesondere dem Italowestern fühlte er sich verbunden und war auch am [...]

  • Filmszene aus The Smell Of Us

The Smell Of Us

Filmkritik: Mit The Smell Of Us veröffentlichte Larry Clark im Jahr 2014 sein bis dato letztes Werk und blieb sich treu: Erneut begleitet der Filmemacher einige Jugendliche durch eine Zeit der Exzesse. Seit seinem erfolgreichen Debütfilm Kids, der 1995 erschien, drehte Clark immer wieder Variationen desselben Themas. Wo [...]

  • Filmszene aus Ken Park

Ken Park

Filmkritik: Mit Ken Park führt der Regisseur Larry Clark die Verarbeitung seiner bevorzugten Themen nahtlos fort und widmet sich sieben Jahre nach seinem kontroversen Erfolg Kids erneut den Problemen Jugendlicher. Wie schon in seinem Debütfilm konfrontiert Clark sein Publikum auch in Ken Park direkt zu Beginn mit einer [...]

  • Filmszene aus Kids

Kids

Filmkritik: Als Kids im Jahr 1995 erschien, schockte der Debütfilm von Larry Clark zahllose Teenagereltern. Das Porträt einer Gruppe orientierungsloser Jugendlicher, die sich die Zeit mit ungeschütztem Sex, Alkohol und Drogen vertreiben, ohne an morgen zu denken, traf wirkungsvoll den Zeitgeist und sorgte für heftige Kontroversen. Dank einer [...]

  • Filmszene aus Frau ohne Gewissen

Frau ohne Gewissen

Filmkritik: Es gibt unzählige großartige Film Noirs, doch nur wenige prägten die schwarze Serie derart wie Billy Wilders Frau ohne Gewissen, der auf höchstem Niveau nahezu alle Stilelemente und Archetypen zu einem Standard vereinte und damit das feste Vokabular späterer Werke zusammenstellte. Natürlich beginnt alles mit einer Rückblende [...]

  • Filmszene aus Botschafter der Angst

Botschafter der Angst

Filmkritik: Regisseur John Frankenheimer drehte innerhalb weniger Jahre eine lose Paranoia-Trilogie: Auf Botschafter der Angst (1962) folgte mit Sieben Tage im Mai (1964) ein weiterer Politkrimi, bevor der Regisseur die Serie mit dem kafkaesken Drama Der Mann, der zweimal lebte (1966) abschloss. Eigentlich verhebt sich Botschafter der Angst [...]

  • Filmszene aus Martha

Martha

Filmkritik: 1974 drehte Rainer Werner Fassbinder eine Art Horrorfilm: Martha liefert die gleichnamige Protagonistin den erstarrten Konventionen des Bürgertums aus und schildert ihre Ehe mit einem kultivierten Sadisten als ultimativen Albtraum der Bürgerlichkeit.Die Zwänge unserer Gesellschaftsordnung waren Fassbinder schon immer ein Gräuel. In Martha nimmt er eine der traditionellsten [...]

  • Filmszene aus Yakuza Graveyard

Yakuza Graveyard

Filmkritik: Yakuza Graveyard zählt zu den typischen Yakuzafilmen seiner Zeit. Kinji Fukasakus wilde Regie und die Mischung aus Gewalt und Coolness inspirierten zahllose nachfolgende Regisseure wie Takeshi Kitano oder Quentin Tarantino, der Fukasaku den Japan-Cut von Kill Bill Vol. 1 widmete. Heutzutage eher wegen seiner Manga-Adaption Battle Royale aus [...]

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