Die neusten Filmkritiken:

  • Filmszene aus Das Hausmädchen

Das Hausmädchen

Das Hausmädchen ist der renommierteste Klassiker der koreanischen Kinogeschichte und beeinflusst die Regisseure des Landes bis heute. Die herausragende Stellung des Films erscheint umso bemerkenswerter, weil es sich um einen absonderlichen Psychothriller handelt. [weiterlesen]

  • Filmszene aus Night Voyage

Night Voyage

Vier Jahre lang unterdrückten die koreanischen Behörden die Aufführung von Night Voyage. Vordergründig störten sich die Zensoren an der irritierenden Inszenierung und dem sexuellen Gehalt des Melodrams; wie kritisch Regisseur Kim Soo-yong das Leben unter dem Militärregime konnotiert, dürfte [weiterlesen]

  • Filmszene aus Ein einsamer Ort

Ein einsamer Ort

Ein einsamer Ort vereint die beiden schicksalhaftesten Spielarten des Kinos: den Film Noir und das Melodram. Der Klassiker von Nicholas Ray brilliert mit einem starken Drehbuch und lebt besonders von Hauptdarsteller Humphrey Bogart, der die beste Leistung seiner langen [weiterlesen]

  • Filmszene aus Vive l'Amour - Es lebe die Liebe

Vive l’Amour – Es lebe die Liebe

In seinem zweiten Werk Vive l'Amour entwirft der taiwanesische Autorenfilmer Tsai Ming-liang eine melancholische Einsamkeitsstudie, die aus leisen, oft wortlosen Einstellungen große Emotionen aufbaut. Damit gelang Tsai 1994 der internationale Durchbruch: Er gewann den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen [weiterlesen]

  • Filmszene aus Z – Anatomie eines politischen Mordes

Z – Anatomie eines politischen Mordes

Z - Anatomie eines politischen Mordes ist der Referenzfilm im Bereich der Politthriller: Constantin Costa-Gavras seziert die Motive und Methoden eines vom Militär geführten Schattenstaates, der die Demokratie längst ausgehöhlt hat. Trotz spürbarer Wut verhandelt der Film sein Thema [weiterlesen]

  • Filmszene aus Ring frei für Stoker Thompson

Ring frei für Stoker Thompson

Ring frei für Stoker Thompson ist weit mehr als ein konventioneller Boxfilm. Das Film-Noir-Drama verdichtet seine Geschichte auf das größtmögliche Maß und nutzt dazu einen besonderen Kniff: Der 72 Minuten kurze Klassiker schildert seinen Plot in Echtzeit. [weiterlesen]

  • Filmszene aus Unterwelt

Unterwelt

1927 erschien der erste Gangsterfilm der Kinogeschichte: Unterwelt spielt sich komplett im Milieu von Berufsverbrechern ab und begründete damit eine neue Spielart des Kriminalfilms. Der unerwartete Erfolg der Paramount-Produktion befeuerte zudem zwei große Hollywoodkarrieren. [weiterlesen]

  • Filmszene aus Crash

Crash

1996 wagte sich David Cronenberg an einen als unverfilmbar geltenden Roman. Crash kommt dem kontroversen Werk von J. G. Ballard erstaunlich nahe und zählt zu den anspruchsvollsten Arbeiten des Regisseurs, der damit einen Spezialpreis in Cannes gewann. [weiterlesen]

  • Filmszene aus Händler der vier Jahreszeiten

Händler der vier Jahreszeiten

Mit Händler der vier Jahreszeiten begann Rainer Werner Fassbinder eine neue Schaffensphase. Inspiriert von seinem Vorbild Douglas Sirk, passte der Autorenfilmer seinen Stil an und erzielte damit den erhofften Durchbruch beim breiten Publikum. Der Film erwies sich als Prototyp [weiterlesen]

  • Filmszene aus Manila

Manila

Es gibt ein philippinisches Kino vor und eines nach Manila: 1975 sorgte der Regisseur Lino Brocka mit seinem Sozialdrama für Aufsehen und sicherte sich internationale Anerkennung. Indem Brockas Werk sozialen Realismus mit melodramatischen Akzenten verknüpft, entwickelt es eine durchschlagende [weiterlesen]

  • Filmszene aus Calamari Union

Calamari Union

In seinem zweiten Werk Calamari Union formuliert Aki Kaurismäki eine Ode an die Sinnlosigkeit und wagt einen Seitenhieb gegen Filmkunst, die sich zu wichtig nimmt. Die Groteske des finnischen Autorenfilmers sprüht nur so vor lakonischer Coolness und entpuppt sich [weiterlesen]

  • Filmszene aus Der Fuhrmann des Todes

Der Fuhrmann des Todes

Der Fuhrmann des Todes markiert den Höhepunkt des skandinavischen Stummfilmkinos. Der innovative Fantasyfilm von Victor Sjöström imponiert mit handwerklicher Finesse und einer komplexen Erzählweise. Filmkritik: [weiterlesen]

  • Filmszene aus Rom, offene Stadt

Rom, offene Stadt

Rom, offene Stadt zählt zu den essenziellen Werken des Italienischen Neorealismus und verhalf der Strömung zu internationaler Bekanntheit. Die schnörkellose und doch effektvolle Inszenierung von Roberto Rossellini verleiht dem Film eine große Wahrhaftigkeit und prägte die Sprache des Kinos. [weiterlesen]