Die neusten Kritiken 2017-06-24T14:00:56+00:00

Die neusten Kritiken:

Cigarette Burns

Filmkritik: Cigarette Burns zählt zu den bekanntesten und besten Episoden der 26-teiligen Filmreihe Masters Of Horror, die für das amerikanische Fernsehen produziert wurde. Die in der Regel 60 Minuten kurzen TV-Filme wurden von namhaften Genregrößen wie Tobe Hooper, Dario Argento, Joe Dante oder Takashi Miike inszeniert, Cigarette Burns [...]

Saw

Filmkritik: Als Saw im Jahr 2004 die Genrefans begeisterte, war die Ironie noch nicht abzusehen, doch inzwischen wissen wir: Ausgerechnet dieser in nur 18 Tagen abgedrehte Low-Budget-Film brachte ein siebenteiliges Franchise hervor. Beim Auftakt der Reihe erweisen sich die beschränkten Mittel als Vorteil, weil dieser aus seinem Nachteil [...]

Häxan

Filmkritik: Das Konzept des 1922 erschienenen Stummfilm Häxan mag zunächst nicht sonderlich spektakulär klingen: Semidokumentarisch informiert das schwedische Werk von Benjamin Christensen über Aberglauben und historische Fakten zur Hexenverfolgung des Mittelalters. Dabei entpuppt sich Häxan jedoch als visueller Leckerbissen, der zu den expressivsten Stummfilmen überhaupt zählt. Die liebevoll [...]

High Tension

Filmkritik: High Tension sorgte nicht nur für den Durchbruch des aufstrebenden Regisseurs Alejandro Aja, sondern erwies sich auch als Wegbereiter weiterer brutaler Horrorfilme aus Frankreich, die unter dem Label Neue französische Härte zusammengefasst wurden. Im Vergleich mit anderen Vertretern wie Calvaire, Martyrs, Inside und Frontiers schneidet High Tension [...]

Terminator

Filmkritik: Obwohl Terminator für Hollywoodverhältnisse ungemein günstig produziert wurde und damit fast schon ein B-Movie darstellt, avancierte James Camerons Werk zu den Kultfilmen der Achtziger Jahre und hat seinen Reiz auch heute noch nicht verloren, weil der Film sich aufgrund des Budgets gänzlich auf das Wesentliche konzentriert und [...]

The Man From Earth

Filmkritik: Der Independentfilm The Man From Earth wurde nicht nur mit minimalem Budget in einem einzigen Zimmer gedreht, sondern verfügt über eine interessante Idee: Was könnte ein Mensch erzählen, der seit 14.000 Jahren lebt? Dabei verzichtet das ungewöhnliche Science-Fiction-Kammerspiel auf jeglichen Schnickschnack und versammelt seine Protagonisten direkt in [...]

Fahrenheit 451

Filmkritik: Weil François Truffaut für die Adaption von Fahrenheit 451, dem dystopischen Romanklassiker von Ray Bradbury, in Frankreich keine Geldgeber fand, wagte er sich an seine erste und einzige englischsprachige Produktion und drehte in London mit einem internationalen Cast, zu dem Oskar Werner und Julie Christie zählen. Leider [...]

Solaris (1972)

Filmkritik: Bereits einige Jahre von seinem Meisterwerk Stalker drehte Andrei Tarkowski mit der Stanislav-Lem-Adaption Solaris einen herausragenden Film mit komplexen Bedeutungsebenen und der für den Regisseur so typischen elegischen Inszenierung. In der ausführlichen Exposition, die wie nebenbei in wunderbaren Naturbildern schwelgt, wird das Wesen des Planeten Solaris erklärt, [...]

Minority Report

Filmkritik: Minority Report basiert wie so viele andere Science-Fiction-Filme (Blade Runner, A Scanner Darkly, Total Recall) auf einer Idee von Philip K. Dick, der sich einmal mehr kritisch mit der Idee eines Überwachungsstaates auseinandersetzt und uns die Frage stellt, ob in Freiheit zu leben auch bedeutet, Fehler auf [...]

Die Taschendiebin

Filmkritik: Mit Die Taschendiebin knüpft der südkoreanische Filmemacher Park Chan-wook an seine glorreichen Zeiten an: Mehr als zehn Jahre nach dem Abschluss seiner Rachetrilogie und acht Jahre nach seinem letzten koreanischem Werk Durst meldet sich Park eindrucksvoll zurück und weiß zu überraschen. Die Taschendiebin ist nicht nur ein [...]

Närrische Weiber

Filmkritik: Närrische Weiber ging in die Geschichte ein als der erste Film, der das Filmstudio Universal mehr als eine Million Dollar gekostet hat. Da mutet es bemerkenswert an, dass Regisseur und Drehbuchautor Erich von Strohheim inhaltlich keineswegs auf Nummer sicher ging, sondern mit seiner frivolen Geschichte um einen [...]

Django

Filmkritik: Zwei Jahre nach Leones bahnbrechendem Italowestern Für eine Handvoll Dollar entstanden, fügte Sergio Corbucci der Strömung mit Django einen weiteren deftigen Akzent hinzu und schuf einen der einflussreichsten Western überhaupt. Mit dem Bild, das das amerikanische Western von kernigen Helden und sonnigen Prärien zeichnet, hat Django derweil [...]

Die Weibchen

Filmkritik: Nichts ist normal in Die Weibchen, einer internationalen Koproduktion mit überwiegend deutscher Beteiligung, die jüngst in einer schönen Edition bei Bildstörung erschienen ist und von der irrwitzig delirierenden Regie des Tschechen Zbynek Brynych geprägt wird. Zusammen mit der hyperaktiven Kamera von Charly Steinberger entwirft der Regisseur eine [...]

Edge Of Tomorrow

Filmkritik: Welch positive Überraschung! Statt wie ein Jahr zuvor mit Oblivion ein gänzlich auf Tom Cruise zugeschnittenes Starvehikel abzuliefern, serviert Hollywood mit Edge Of Tomorrow eines der unterhaltsamsten Werke der letzten Jahre. Der Film von Doug Liman (Die Bourne Identität) setzt voll und ganz auf eine nicht neue, aber [...]

I Will Buy You

Filmkritik: I Will Buy You zählt noch zum Frühwerk von Masaki Kobyashi, der ein gewohnt gesellschaftskritisches Szenario auffährt und hinter die Kulissen des japanischen Volkssportes Baseball schaut. Der Film handelt vom Wettbieten der Vereine um einen hoch talentierten Studenten und schildert die zahllosen Anwerbungsgespräche aus der Sicht eines [...]

Das Irrlicht

Filmkritik: In David Finchers Meisterwerk Fight Club schlug sich ein gewisser Tyler Durden mit gelangweilten Mittelstandsmännern, in American Psycho ermordete Patrick Bateman unbedeutende Unbekannte - beide Filme beruhen auf postmodernen Romanen, die sich auf ihre Art mit der inneren Leere der vom modernen Leben konditionierten Figuren auseinandersetzen. Doch [...]

Woody, der Unglücksrabe

Filmkritik: Beinahe fünfzig Jahre umfasst Woody Allens Karriere als Autorenfilmer und mit Woody, der Unglücksrabe fing alles an. Dabei setzt der zuvor als Standup-Komiker tätige Filmemacher auf seine Stärken und nutzt den lose zusammenfabulierten Plot eher als Vehikel für zahllose Gags und Ideen. Im Stil einer Mockumentary schildert [...]

Barry Lyndon

Filmkritik: Unter den vielen Meisterwerken von Stanley Kubrick fristet Barry Lyndon eher ein Schattendasein, während die allgemeine Aufmerksamkeit sich in der Regel auf die effektvolleren Filme wie Uhrwerk Orange oder 2001: Odyssee im Weltraum richtet. Das ist schade, denn Barry Lyndon hat durchaus einiges zu bieten. Der Titel [...]

American Psycho

Filmkritik: Anstatt lediglich die Floskel des unverfilmbaren Romans zu bemühen - denn genau das ist American Psycho, das Meisterwerk von Bret Easton Ellis - soll in dieser Filmkritik auch detaillierter auf das Buch eingegangen werden, um ein besseres Verständnis des Films zu ermöglichen. Nachfolgend wird der Titel der [...]

Port Of Flowers

Filmkritik: Port Of Flowers, der Debütfilm von Keisuke Kinoshita, erschien 1943 und damit in der Hochphase des Zweiten Weltkrieges. Zunächst beginnt sein Film wie eine heitere Komödie und schildert das Leben eines kleinen Küstendorfes und die Ankunft zwei Hochstapler, die unabhängig voneinander eintreffen und sich beinahe in die [...]

Picknick am Valentinstag

Filmkritik: Der australische Klassiker Picknick am Valentinstag zählt zu den ungewöhnlichsten Horrorfilmen der Kinogeschichte und basiert auf wahren Begebenheiten: Am Valentinstag des Jahres 1900 verschwanden beim Ausflug eines Mädcheninternats einige Personen einfach - ohne Spur, ohne ersichtlichen Grund, ohne Hinweise. Nach der Hälfte der Spielzeit formuliert eine der [...]

Jigoku – Das Tor zur Hölle

Filmkritik: Jigoku startet als klassischer Krimi: Der Theologiestudent Shiro überfährt versehentlich einen betrunkenen Yakuza, der ihm vor das Auto gerannt ist. Doch das ist erst der Anfang der düsteren Tage des Studenten, denn kurze Zeit später stirbt eine ihm nahestehende Person und unglücklicherweise schmiedet die Mutter des überfahrenen [...]

The Big Lebowski

Filmkritik: Neben Pulp Fiction zählt The Big Lebowski sicherlich zu den bekanntesten und beliebtesten postmodernen Werken der Neunziger Jahre und erfährt seit vielen Jahren eine Verehrung als Kultfilm. Wo Tarantino noch klar ausformulierte Genrebestandteile nutzte, gingen die Gebrüder Coen deutlich konsequenter zu Werke und ließen kaum ein Plotelement [...]

Rubber

Filmkritik: Rubber mag von einem Autoreifen handeln, der mittels psychokinetischer Kräfte erst Kleintiere und später auch Menschen schlicht zerplatzen lässt, doch Obacht: Einen launigen Trashfilm bekommt der Zuschauer hier nicht geboten. Trotz seines B-Movie-Charmes und der kurzen Laufzeit von 80 Minuten erweist sich der dritte Film von Quentin [...]