Eine große Neuigkeit und ein kleiner Ausblick auf 2017



Nachdem sich der Jahreswechseltrubel nun endlich gelegt hat, möchte ich die Gelegenheit nutzen, dir kurz die große Neuigkeit mitzuteilen. Und da mich einige Fragen zur Zukunftsplanung von Filmsucht.org erreicht haben, kann ich an dieser Stelle gleich noch einige Ideen für die nächsten Monate umreißen.

Die große Neuigkeit

Bereits Ende 2016 hat es sich ergeben, dass ich eine berufliche Auszeit nehmen werde – ich habe meinen Job in einer leitenden Position jetzt fünfeinhalb Jahre mit viel Spaß und Freude gelebt, aber die vielen Herausforderungen und Überstunden haben auch bedeutet, im Zweifelsfall im privaten Bereich Abstriche machen zu müssen. Dass Filmsucht.org nach dem Neustart nicht so rasant gewachsen ist wie geplant, hatte auch damit zu tun.

Zum 31. Januar läuft mein Arbeitsvertrag aus und ich werde nicht direkt wieder die nächste Herausforderung annehmen, sondern ein Sabbatical einlegen. Nach jahrelanger Arbeit fühlt sich das gerade richtig gut an. Statt mit Controlling und Abteilungsleitung werde ich mich in den nächsten Monaten mit Filmen und Regisseuren beschäftigen – ein guter Tausch, oder?

Das bedeutet für Filmsucht.org natürlich einen enormen Produktivitätsschub, wovon letztlich du profitieren wirst. Was ich in den nächsten Monaten vorhabe und womit es schon in der nächsten Woche losgeht, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Pläne für die nächsten Monate

Es gibt unfassbar viele Ideen für diese Seite, die ich bisher noch nicht umsetzen konnte und auch teilweise jetzt noch nicht kann – so möchte ich beispielsweise umfangreiche Übersichtsseiten zu allen Genres, Strömungen und Jahrzehnten anfertigen und auch endlich wieder die Bestenlisten zurückbringen, wegen denen mich ständig E-Mails erreichen. 🙂

Damit das funktioniert, benötigt Filmsucht.org jedoch erst einmal ein größeres Fundament – Filmkritiken. Da werde ich mich im Februar und März verstärkt drauf konzentrieren und hoffe, die aktuelle Kritikenzahl schnell verdoppeln zu können.

Nicht ganz zufrieden bin ich mit den drei Empfehlungsstufen. Aus meiner Sicht geht das schon in die richtige Richtung, ist aber nicht wirklich elegant oder intuitiv. Vielleicht Richtung April oder Mai wird sich da sicherlich einiges ändern. So soll ein neuer Test her und vielleicht sogar eine weitere Farbstufe. Als erstes werde ich wohl jedoch die elf Wertungsstufen in fünf bis sechs Buchstaben umwandeln, um zu betonen, dass es sich um allgemeine Empfehlungen handelt und ich nicht so anmaßend bin, die Wirkung des Films oder den Geschmack von anderen vorherzusagen.

Worauf ich von Tag zu Tag mehr Lust bekomme, weil es sich mit meinem Ziel, die Kritikenanzahl zu erhöhen, korrespondiert, sind Retrospektiven zum Werk diverser Regisseure. Vier habe ich mir schon rausgesucht und bin derzeit dabei, deren Filme zu sammeln, um sie anschließend in chronologischer Reihenfolge sichten und rezensieren zu können.

Am Mittwoch der nächsten Woche (1. Februar) werde ich die erste Retrospektive starten zu einem Regisseur, der nicht einmal zu meinen persönlichen Favoriten zählt, dessen Werk jedoch derart einflussreich und interessant ausfällt, dass eine gesammelte Begutachtung spannend werden dürfte. Den Namen des Regisseur verrate ich noch nicht. Sollte hier jemand in den Kommentaren raten wollen und richtig liegen, würde ich das wohl aber schon vorzeitig bestätigen. Seid gespannt. 🙂

2017-06-09T14:56:34+00:00

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