Empfehlung Gelb: B

Ein streunender Hund

Filmkritik: Akira Kurosawas neunte Regiearbeit Ein streunender Hund huldigt dem damals auch in Japan populären Film Noir und belegt Kurosawas Ruf als "westlichsten" japanischen Regisseur. Allerdings buchstabiert der Filmemacher die Werke der Schwarzen Serie nicht einfach nach, sondern [...]

Ein streunender Hund

Brick

Filmkritik: Der postmoderne Kriminalfilm Brick verlegt einen Film Noir an eine kalifornische High School und überzeugt mit diesem originellen Experiment auf ganzer Linie. Obwohl Tod und Intrigen unter Jugendlichen in der Theorie unfreiwillig komisch erscheinen, funktioniert dieser Ansatz [...]

Brick

Die Spielregel

Filmkritik: Jean Renoirs Die Spielregel ist ein Wolf im Schafspelz, der zur Zeit seiner Veröffentlichung verabscheut wurde, im Laufe der Jahrzehnte jedoch in zahllosen Bestenlisten vertreten war und inzwischen immer wieder zu den besten Filmen aller Zeiten gezählt [...]

Die Spielregel

Bestie Mensch

Filmkritik: Mit Bestie Mensch drehte Jean Renoir eines der essenziellen Werke des Poetischen Realismus und die beste Adaption eines Romans von Emile Zola. Renoir hält sich nicht sklavisch an die Vorlage, übernimmt jedoch den groben Aufbau und spielt [...]

Bestie Mensch

Die große Illusion

Filmkritik: Jean Renoirs Antikriegsfilm Die große Illusion zählt zu den Meilensteinen des humanistischen Kinos und inspirierte durch seine wahrhaftige, unaufgeregte Art nachfolgende Generationen von Filmemachern. Renoir legte sein Werk bewusst allgemeingültig an, verzichtet komplett auf die Schilderung von [...]

Die große Illusion

Scarface (1932)

Filmkritik: Scarface sticht selbst unter den großen Gangsterfilmen seiner Ära heraus. Howard Hawks' Klassiker bildete den Krieg der Chicagoer Gangster so brutal ab wie kein Film zuvor und hat sich dank seiner dynamischen Inszenierung besser gehalten als zuvor [...]

Scarface (1932)

Der seidene Faden

Filmkritik: Auch in seinem achten Film Der seidene Faden entwirft Paul Thomas Anderson wieder ein dichtes Psychogramm besonderer Figuren und liefert damit den würdigen Rahmen für die Abschiedsvorstellung seines Hauptdarstellers Daniel Day-Lewis. Im Grunde kreist Andersons neuster Streich [...]

Der seidene Faden

Tote schlafen fest

Filmkritik: Tote schlafen fest zählt zu den bekanntesten Film Noirs der Kinogeschichte. Durch die einzigartige Kombination aus dem Habitus von Hauptdarsteller Humphrey Bogart und dem Wesen von Raymond Chandlers Romanfigur Philip Marlowe zementierte der Klassiker den Archetyp des [...]

Tote schlafen fest

Mord, mein Liebling

Filmkritik: Mord, mein Liebling erschien 1944 und zählt zu jenen vier frühen Werken, anhand derer der französische Filmkritiker Nino Frank für die aufkommende Welle an düsteren Kriminalfilmen den Begriff Film Noir ableitete. Außerdem stellt das Werk von Edward Dmytryk [...]

Mord, mein Liebling

Sieben

Filmkritik: 1995 erschien ein Meilenstein des Thrillergenres: Sieben beeindruckt durch seine ungewöhnliche thematische und inszenatorische Konsequenz und sorgte für die Initialzündung der Karriere von Ausnahmeregisseur David Fincher. Es war bereits die zweite Regiearbeit Finchers, der bei seinem verkorksten [...]

Sieben