Erinnerungen an die Unterentwicklung zählt zu den wichtigsten Klassikern des kubanischen Kinos und wirkt streckenweise wie ein Essayfilm: Zwar führt das Werk von Regisseur Tomás Gutiérrez Alea mit einem groben Handlungsrahmen durch die Spielzeit, schweift jedoch immer wieder ab und beobachtet in teilweise dokumentarisch wirkenden Szenen das Kuba nach der sozialistischen Revolution.

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Filmkritik:

Erinnerungen an die Unterentwicklung thematisiert dabei hauptsächlich die verlorene nationale Identität, die auch die Menschen des Landes in eine Art Vakuum stößt – Kuba befindet sich im Wandel und muss erst noch eine neue Beziehung zu seinen Bürgern aufbauen.

Sowohl Staat als auch Bürger suchen noch nach einer Identität, ohne die das Leben stillzustehen, gleichzeitig alles und nichts möglich zu sein scheint. Dies veranschaulicht Erinnerungen an die Unterentwicklung gut und stellt damit ein interessantes Dokument seiner Zeit dar, das allenfalls etwas zu kopflastig und zu wenig emotional ausfällt.

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DIE ÄRA

Die Sechziger Jahre zählen zu den revolutionärsten Jahrzehnten der Kinogeschichte. Mehrere Strömungen – die neuen Wellen – verschoben künstlerische Grenzen und modernisierten die Filmsprache. Viele Regisseure ließen die themen der vorherigen Generationen hinter sich und drehten freiere, gesellschaftskritischere Werke.

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