Mad Max

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Filmkritik:

Der australische Kultfilm Mad Max machte Mel Gibson im Alter von 23 Jahren zum Star und feierte einen überraschenden Siegeszug durch die globalen Lichtspielhäuser. Dabei verwundert insbesondere, dass dies trotz der rohen Ästhetik des selbst für australische Verhältnisse niedrig budgetierten Films möglich wurde – im Grunde wirkt Mad Max optisch wie ein billig heruntergedrehter TV-Film.

Allerdings macht das Drehbuch keine Gefangenen und begibt sich durchgängig in die Nähe des Exploitation-Sektors – zwar wird in den drastischen Szenen gnädig weggeschwenkt oder -geschnitten, doch der fatalistische Gestus des Debütfilms von George Miller wird dadurch kaum gemildert. Unbequem wird Mad Max dann aber doch nicht, weil das Script es sich viel zu einfach macht und sämtliche Figuren platte (und im Falle der Antagonisten fast schon cartooneske) Drehbuchgestalten ohne Profil sind, selbst Mel Gibsons Hauptfigur nicht mehr Persönlichkeit hat, als sein stoischer Blick ausdrücken könnte.

Zudem gestaltet sich die Dramaturgie viel zu unstet und vorhersehbar, sodass der Unterhaltungsfaktor sich doch ziemlich in Grenzen hält und dem Zuschauer reichlich Gelegenheit gibt, die vielen vergnüglichen homoerotischen Akzente zur Kenntnis zu nehmen, die dann im Nachfolger noch deutlicher zutage treten.

Handlung:

Die Welt in nicht allzuferner Zukunft: Sadistische Motorradbanden ziehen mordend durch das Land. Max gehört zu den Streifenpolizisten, die ständig in Kämpfe mit diesen Horden verwickelt werden. Als eines Tages seine Familie ermordet wird, sieht Max rot. Er wird zu „Mad Max“, einer Ein-Mann-Armee, die erbarmungslos mit den Mördern abrechnet.

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Foto von Tom Schünemann

Tom ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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2017-06-16T12:58:46+00:00

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