Resident Evil

Regie: | Jahrzehnt: | Genre:


Filmkritik:

Als Videospielverfilmungen zu Beginn des neuen Jahrtausends einen kleinen Boom erlebten, zählte Resident Evil neben Tomb Raider zu den Speerspitzen und legte den Grundstein für ein inzwischen sechsteiliges Franchise, das zwar weder Blockbusterdimensionen erreichte, noch die Puristen unter den Videospielfans auf seine Seite zog, aber mit einem ordentlichen Produktionsniveau eine solide Fanbasis aufbauen konnte.

Der erste Teil der Reihe geht keinerlei Risiko ein und setzt auf ganz konventionelle Kost: Action-, Horror- und Science-Fiction-Elemente werden zu gleichen Teilen gemischt, mit einer generischen Story vermischt und einigen eindimensionalen Charakteren verrührt. Resident Evil verlässt sich also vollends auf Tugenden des Genres und liefert letztlich solide Unterhaltung. Während Milla Jovovich in der Hauptrolle zumindest Ausstrahlung mitbringt, erweist sich der Plot als lahm und auch die Action verläuft eher unspektakulär. Als beste Szenen des Films erweisen sich ironischerweise jene, in denen nichts passiert; hier kann Resident Evil dann zumindest etwas Atmosphäre aufbauen, scheint dem jedoch nicht ganz zu trauen und liefert dann grundsätzlich auf jede ruhige Szene eine Actioneinlage hinterher. Mit seinen Zombies weiß das Drehbuch nicht wirklich etwas anzufangen, in stumpfen Massen belagern sie die Protagonisten, besondere Highlights bleiben aus. Einzig ein mutiertes Ungetüm bringt zum Finale hin etwas Dynamik in den Film, aufgrund der inzwischen deutlich als veraltet erkennbaren Computereffekte hält sich die Spannung jedoch auch hier in Grenzen. Wer leichte Unterhaltung sucht, wird von Resident Evil auf grundsolidem Niveau bedient, etwas Besonderes bietet der Film von Paul W. S. Anderson jedoch nicht.

Handlung:

Tief unter der Erde von Racoon City liegt das weitverzweigte Fabrikgelände des High-Tech-Konzerns Umbrella Corporation, Arbeitsplatz für über 500 Wissenschaftler, Mechaniker und Wachpersonal. Als dort eines Tages ein biochemischer Unfall passiert und ein tödlicher Virus sämtliche Insassen in blutrünstige Untote verwandelt, wird eine Spezialeinheit zur Aufklärung geschickt. Auf ihrem Weg in das Forschungslabyrinth treffen sie auf die einzige Überlebende. Alice, die zu wissen glaubt, wie der Virus gestoppt und damit ein vernichtender Outbreak an der Oberfläche verhindert werden kann. Doch schnell wird dem Team klar, dass es nicht nur von bestialischen Zombies bedroht wird. Ein Horrortrip gegen die Zeit beginnt.

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Tom ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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2017-06-16T15:50:52+00:00

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