Triangle – Die Angst kommt in Wellen

Regie: | Jahrzehnt: | Genre: ,


Filmkritik:

Triangle ist einer jener raren Filme, denen es gelingt, sich konsequent immer weiter zu steigern und seine Ideen beständig weiter zu entwickeln. Dabei erfindet Regisseur und Drehbuchautor Christopher Smith das Genre keinesfalls neu, er arrangiert lediglich typische Thriller- und Horrorfilmversatzstücke um, radiert Klischees aus, passt sie in eine clevere Narration ein und kreiert damit so einige Überraschungen für das Publikum.

Die vielen Irrungen und Wirrungen des Plots serviert Smith zudem in einem Rhythmus, der für viel Spannung sorgt und nach der eher verhaltenen Exposition keinerlei Leerlauf mehr zulässt. Wie auch beim ähnlich gelagerten und noch besseren Werk TimeCrimes mögen vielleicht einige Was-wäre-wenn-Situationen eine Angriffsfläche für Logikfehlerdetektive bieten, doch Triangle generiert derart viele memorable Momente und Überraschungseffekte, dass die kleinen Ungereimtheiten absolut nicht ins Gewicht fallen. Dabei werden genreaffine Zuschauer viele Twists bereits vorausahnen können, doch weiß Triangle trotzdem zu überzeugen, weil er zum spaßigen Mitdenken und -rätseln einlädt; insbesondere die zweite Filmhälfte mit ihren verschiedenen Handlungsebenen und Deja Vus tut sich diesbezüglich hervor.

Doch nicht nur die Narration, sondern auch die Arbeit der Schauspieler (insbesondere Hauptdarstellerin Melissa George) und die stimmungsvollen Sets und Kulissen haben ein Lob verdient und runden Smiths Werk positiv ab. So ist Triangle insgesamt ein wunderbarer Genrefilm, der seine guten Ansätze konsequent in tolle Momente ummünzt, spannende Unterhaltung bietet und mit seiner unkonventionellen Erzählweise punktet.

Handlung:

Als völlig erschöpfte Jess mit Freunden einen Segelturn unternimmt, hat sie von Anfang an ein komisches Gefühl. Ihre schlimmsten Ängste werden wahr, als die Yacht in einen Sturm kentert und sie sich auf einen verlassenen Ozean-Dampfer retten müssen. Doch zu ihrer aller Überraschung scheint das Schiff menschenleer zu sein. Doch warum beschleicht Jess dann so ein schlechtes Gefühl? Und wie kommen die seltsamen Deja Vus zustande, die sie fortwährend stören? Als das erste Blut fließt, findet sich die junge Frau schnell in einem Alptraum wieder, aus dem ein Entkommen unmöglich erscheint.

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Foto von Tom Schünemann

Tom ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entdecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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2017-06-16T18:11:54+00:00

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