Wertung Tom: 6 Punkte

Nur Samstag Nacht

Filmkritik: Kein kitschiger Tanzfilm: Nur Samstag Nacht erzählt von der Magie des Eskapismus in den nächtlichen Neonlichtern der Diskotheken, um umso wirkungsvoller die öde Realität abseits der Dancefloors abbilden zu können. Schon das fantastische Intro spiegelt den grundlegenden [...]

Nur Samstag Nacht

Die Spielregel

Filmkritik: Jean Renoirs Die Spielregel ist ein Wolf im Schafspelz, der zur Zeit seiner Veröffentlichung verabscheut wurde, im Laufe der Jahrzehnte jedoch in zahllosen Bestenlisten vertreten war und inzwischen immer wieder zu den besten Filmen aller Zeiten gezählt [...]

Die Spielregel

Die große Illusion

Filmkritik: Jean Renoirs Antikriegsfilm Die große Illusion zählt zu den Meilensteinen des humanistischen Kinos und inspirierte durch seine wahrhaftige, unaufgeregte Art nachfolgende Generationen von Filmemachern. Renoir legte sein Werk bewusst allgemeingültig an, verzichtet komplett auf die Schilderung von [...]

Die große Illusion

Scarface (1932)

Filmkritik: Scarface sticht selbst unter den großen Gangsterfilmen seiner Ära heraus. Howard Hawks' Klassiker bildete den Krieg der Chicagoer Gangster so brutal ab wie kein Film zuvor und hat sich dank seiner dynamischen Inszenierung besser gehalten als zuvor [...]

Scarface (1932)

Der seidene Faden

Filmkritik: Auch in seinem achten Film Der seidene Faden entwirft Paul Thomas Anderson wieder ein dichtes Psychogramm besonderer Figuren und liefert damit den würdigen Rahmen für die Abschiedsvorstellung seines Hauptdarstellers Daniel Day-Lewis. Im Grunde kreist Andersons neuster Streich [...]

Der seidene Faden

Tote schlafen fest

Filmkritik: Tote schlafen fest zählt zu den bekanntesten Film Noirs der Kinogeschichte. Durch die einzigartige Kombination aus dem Habitus von Hauptdarsteller Humphrey Bogart und dem Wesen von Raymond Chandlers Romanfigur Philip Marlowe zementierte der Klassiker den Archetyp des [...]

Tote schlafen fest

Happy End (1967)

Filmkritik: Happy End entstand innerhalb der Tschechischen Neuen Welle und zählt zu jenen seltenen Filmen, die sich einem der Naturgesetze des Kinos widersetzen: Wie Christopher Nolans Memento, Gaspar Noés Irreversibel oder Francois Ozons 5x2 erzählt auch die Komödie [...]

Happy End (1967)

Hiroshima mon amour

Filmkritik: Alain Resnais schrieb bereits mit seinem ersten Spielfilm Filmgeschichte: Hiroshima mon amour wagt sowohl inhaltliche als auch formale Experimente, zählt damit zu den frühen Vertretern der Nouvelle Vague und übt trotz einer gewissen Schwere eine zeitlose Faszination [...]

Hiroshima mon amour

Roter Drache

Filmkritik: Roter Drache basiert auf dem ersten Hannibal Lecter-Roman von Thomas Harris und ist das einzige Buch des amerikanischen Schriftstellers, das bereits zum zweiten Mal verfilmt wurde. Bereits 1986 adaptierte Michael Mann den Stoff unter dem Titel Blutmond. Obwohl [...]

Roter Drache

Der Mann, der zuviel wusste (1956)

Filmkritik: 1956 drehte Alfred Hitchcock mit Der Mann, der zuviel wusste das einzige Remake seiner langen Karriere und legte ein eigenes Werk neu auf. 22 Jahre nach der Veröffentlichung unter demselben Titel nutzte der Brite die Gelegenheit, seinen [...]

Der Mann, der zuviel wusste (1956)