Rückblick auf 2020,

Vorschau auf 2021

Auch in diesem Jahr lasse ich die Entwicklung von Filmsucht.org Revue passieren, skizziere einige Vorhaben für 2021 und werfe einen Blick auf die Zahlen meines persönlichen Filmjahres 2020.

Der Rückblick auf 2020

Die Bilanz für 2020 fällt insgesamt positiv aus, obwohl es auch Anlass zur Unzufriedenheit gibt. Die Anzahl neuer Kritiken (37) und Blogartikel (26) ist im Vergleich zu den letzten Jahren zurückgegangen und viele geplante Projekte haben sich verzögert.

Das liegt unter anderem an den vielen Jobs, die abseits des Schreibens anfallen – als (alleiniger) Blogbetreiber ist man ja nicht nur als Autor tätig, sondern auch als Geschäftsführer, Buchhalter, Webdesigner, Technik-Guru, SEO-Experte und Social-Media-Beauftragter. Da kommen schnell Hunderte Stunden zusammen, die nicht in sichtbare Texte, sondern hinter den Kulissen in Verwaltung, Funktionalität und Design investiert werden.

Dennoch konnten im Jahr 2020 wieder diverse Lücken geschlossen werden – es sind Texte zu Regisseuren, Ländern und Strömungen erschienen, die hier bislang nicht repräsentiert wurden. Zufrieden bin ich auch mit den rundum erneuerten Bestenlisten (den Aufwand hatte ich gehörig unterschätzt) und den Fortschritten in vielen langfristigen Projekten, die ich schon ab Mitte 2020 für dieses Jahr vorbereitet habe.

In einer Beziehung erwies sich das vergangene Jahr sogar als herausragend – bislang hatten sich die Leserzahlen pro Jahr etwa verdoppelt, doch 2020 konnte Filmsucht.org das Achtfache an Lesern gewinnen. Dass nun pro Jahr mehr als 100.000 Menschen ihre Inspiration auf dieser Seite suchen, macht mich stolz und spornt mich an.

Deshalb sei allen Lesern an dieser Stelle ausdrücklich gedankt, auch für zahlreiche Nachrichten und Kommentare mit Lob, Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen. Ich werde mich in diesem Jahr mit einer Flut von Neuerungen, Kritiken und Seiten zum Stöbern revanchieren!

Pläne für 2021

Da im letzten Jahr viele Ideen unvollendet geblieben sind (und ich ohnehin ein Fan von Überraschungen bin) werde ich mich in diesem Jahr bewusst mit großen Ankündigungen zurückhalten.

Da die Vorarbeiten fast beendet sind, kann ich aber schon mal voller Vorfreude eine umfassende Änderung an FilmsuchtPLUS ankündigen, die den Mehrwert eines Abonnements extrem erhöhen wird.

Fest eingeplant sind weitere Bestenlisten (zu Stummfilmen, den 80ern und 90ern) sowie eine neue Blog-Rubrik, die sich mit Grundsatzfragen des Filmeschauens auseinandersetzen wird. Zudem werde ich mich weiter der James Bond-Reihe widmen und dazu zum Ende hin eine größere Themenseite erstellen.

Außerdem ist eine weitere Retrospektive geplant: Ich werde zeitnah die umfangreiche Filmografie von einem der größten Regisseure der Kinogeschichte in Angriff nehmen. Das Tempo soll jedoch entspannt bleiben, sodass sich die Retro weit über das Jahr hinaus erstrecken wird.

Mein persönliches Filmjahr 2020

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses Mal wieder einen Blick in meine Excel-Filmdatenbank geworfen und auf mein persönliches Filmjahr 2020 zurückgeblickt.

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Filme gesehen

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Filme pro Monat

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Filme pro Woche

Anzahl gesehener Filme

Verteilung der Wertungen

Die Durchschnittswertung liegt bei 5,3.

Für 2021 habe ich mir vorgenommen, wieder mehr Filme zu schauen, die ich schon kenne und mag. Das kam in diesem Jahr aufgrund vieler Neusichtungen zu kurz.

Gesehene Filme nach Jahrzehnt

Anteil von US-Filmen in %

Mit dieser Statistik bin ich zufrieden: Ich hatte zu Beginn des Jahres vorgenommen, deutlich mehr Filme aus Asien und den weniger populären Filmnationen zu schauen, was gut geklappt hat und diverse Perlen zutage förderte. Nur 39 % amerikanische Produktionen – daran möchte ich dieses Jahr anknüpfen.

Gesehene Filme nach Strömung und Gattung

Die populärsten Regisseure:

Anthony Mann – 6 Filme
Satyajit Ray – 5 Filme
Yasuzô Masumura – 5 Filme
Masaki Kobayashi – 4 Filme
Yasujiro Ozu – 4 Filme
Helmut Käutner – 3 Filme
Tsai Ming-Liang – 3 Filme
Kôji Wakamatsu – 3 Filme
Eric Rohmer – 3 Filme
Bong Joon-ho – 3 Filme
Hou Hsiao-hsien – 3 Filme
Jacques Becker – 3 Filme

Die längsten Filme:

Satantango – 432 Minuten

Krieg und Frieden – 422 Minuten

Das Rad – 418 Minuten

Ein Sommer zum Verlieben – 237 Minuten

Soweit zu 2020; ich wünsche dir ein tolles Filmjahr 2021 und werde versuchen, meinen Teil dazu beizutragen.

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Foto von Tom Schünemann, dem Kritiker von Filmsucht.org

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Tom Schünemann

Foto von Tom Schünemann, dem Kritiker von Filmsucht.org

Tom Schünemann ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entdecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.

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