Über Tom Schünemann

Über Tom

Foto von Tom Schünemann, dem Kritiker von Filmsucht.org

Hi, mein Name ist Tom. Freut mich, dass du hier bist.

Um mich besser kennen zu lernen, findest du hier Antworten auf einige persönliche Fragen und eine Auflistung meiner liebsten Filme und Regisseure.

Außerdem erzähle ich dir, wie ich mich mit der Filmsucht angesteckt habe.

16.08.1988

Hamburg

Leitender Angstellter

Filme, Single Malt, Literatur

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verschiedene Filme gesehen

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They Shoot Pictures, Dont They?

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1001 Movies You Should See Before You Die

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David Thomson’s Have You Seen?

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Meine Geschichte

Filme habe ich schon immer geliebt.

Aufgewachsen bin ich mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger, in meiner Jugend habe ich die typischen Mainstreamfilme der Neunziger geschaut: Leon – Der Profi, Heat, Pulp Fiction, Die Verurteilten.

Mein Erweckungserlebnis ereignete sich im Jahr 2006: Ein Freund überredete mich zu einem Double Feature eines mir unbekannten Regisseurs. Es handelte sich um Gaspar Noé und seine Werke Menschenfeind und Irreversibel.

Die kompromisslose Inszenierung und die Wucht der Bilder trafen mich wie eine Urgewalt. Ich wusste nicht, dass Filme so sein können. Ich war überwältigt, überfordert – und hingerissen.

Von einem auf den anderen Tag verlor die Stangenware Hollywoods ihren Reiz. Blockbuster boten nun keine Befriedigung mehr, ich brauchte mehr – radikalere, heftigere Filmerlebnisse.

Ich wurde filmsüchtig.

Fortan entdeckte ich die obskuren Perlen der Filmreihen von Bildstörung und KinoKontrovers, schaute aber auch viele reißerische Flops. Zwangsläufig wandte ich meinen Blick in die Vergangenheit und sah alle kontroversen Klassiker, die ich in die Finger bekommen konnte: Uhrwerk Orange, Der letzte Tango in Paris, Die 120 Tage von Sodom, Das große Fressen

Als ich älter wurde, entwickelte sich mein Geschmack weg von bloßen Provokationen und Sensationen, doch das Faible für die alten Klassiker blieb. In mir wuchs der Wunsch, die überbordende Filmgeschichte zu entdecken und sie im Ganzen zu verstehen.

Also tauchte ich ab in die Tiefen des Kanons und schaute – wieder einmal – alles, was ich in die Finger bekommen konnte: Die Werke von Lang und Fassbinder, Mizoguchi und Kurosawa, Bergman und Godard.

Und da die Filmgeschichte doch umfangreicher ist, als ich damals dachte, hat sich seit 2006 nichts geändert. Noch immer tauche ich täglich hinab in die Tiefen des Kinos, immer in der Hoffnung, am Grund eine weitere glänzende Perle zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Warum guckst du mehr alte als neue Filme?

Weil Klassiker den neueren Filmen etwas voraus haben: Sie haben sich über Jahrzehnte hinweg etabliert. Ich glaube, dass diese lange Filterprozess die Spreu vom Weizen trennt. Statt in der Masse aktueller Ausschussware nach den raren Perlen zu suchen, greife ich lieber auf Filme mit bereits erwiesener Qualität zurück. So lange ich noch nicht alle Werke von Ozu oder Hitchcock gesehen habe, gibt es keinen Grund, Zeit zu verschwenden.

Wie viele Filme guckst du pro Jahr?

In den letzten 11 Jahren habe ich rund 400 Filme pro Jahr gesehen. Normalerweise schau