Cigarette Burns

Filmkritik: Cigarette Burns zählt zu den bekanntesten und besten Episoden der 26-teiligen Filmreihe Masters Of Horror, die für das amerikanische Fernsehen produziert wurde. Die in der Regel 60 Minuten kurzen TV-Filme wurden von namhaften Genregrößen wie Tobe Hooper, Dario Argento, Joe Dante oder Takashi Miike inszeniert, Cigarette Burns stammt aus der Feder von Altmeister John Carpenter. Für Carpenter, [...]

Saw

Filmkritik: Als Saw im Jahr 2004 die Genrefans begeisterte, war die Ironie noch nicht abzusehen, doch inzwischen wissen wir: Ausgerechnet dieser in nur 18 Tagen abgedrehte Low-Budget-Film brachte ein siebenteiliges Franchise hervor. Beim Auftakt der Reihe erweisen sich die beschränkten Mittel als Vorteil, weil dieser aus seinem Nachteil daraus eine Tugend formte und sämtliche Elemente auf das Wesentliche [...]

Häxan

Filmkritik: Das Konzept des 1922 erschienenen Stummfilm Häxan mag zunächst nicht sonderlich spektakulär klingen: Semidokumentarisch informiert das schwedische Werk von Benjamin Christensen über Aberglauben und historische Fakten zur Hexenverfolgung des Mittelalters. Dabei entpuppt sich Häxan jedoch als visueller Leckerbissen, der zu den expressivsten Stummfilmen überhaupt zählt. Die liebevoll gestalteten und durch eine perfekte Ausleuchtung in Szene gesetzten Sets [...]

High Tension

Filmkritik: High Tension sorgte nicht nur für den Durchbruch des aufstrebenden Regisseurs Alejandro Aja, sondern erwies sich auch als Wegbereiter weiterer brutaler Horrorfilme aus Frankreich, die unter dem Label Neue französische Härte zusammengefasst wurden. Im Vergleich mit anderen Vertretern wie Calvaire, Martyrs, Inside und Frontiers schneidet High Tension noch immer am besten ab. Allerdings ist Ajas Werk selbst [...]

Picknick am Valentinstag

Filmkritik: Der australische Klassiker Picknick am Valentinstag zählt zu den ungewöhnlichsten Horrorfilmen der Kinogeschichte und basiert auf wahren Begebenheiten: Am Valentinstag des Jahres 1900 verschwanden beim Ausflug eines Mädcheninternats einige Personen einfach - ohne Spur, ohne ersichtlichen Grund, ohne Hinweise. Nach der Hälfte der Spielzeit formuliert eine der Figuren den prophetischen Satz "Auf manche Fragen lassen sich keine [...]

Funny Games

Filmkritik: Nachdem Michael Haneke in seinen ersten drei Kinofilmen seinen Inszenierungsstil gefunden und etabliert hatte, wagte er mit seinem vierten Werk ein Experiment und drehte den kontroversesten Film seines inzwischen 25-jährigen Schaffens: Mit Funny Games schlägt der Österreicher mitten ins Kontor der Sehgewohnheiten und formuliert eine bissige Medien- und auch Zuschauerkritik. Für einige Kontroversen sorgte Hanekes Ansatz, Funny Games [...]

Vampyr – Der Traum des Allan Grey

Filmkritik: Man könnte annehmen, das kleine Dorf Courtempierre befände sich in irgendwo in der französischen Provinz, doch in Wirklichkeit liegt der Schauplatz von Carl Theodor Dreyers Vampyr in einer düsteren Zwischenwelt aus Schatten und Fieberträumen, beschienen von einer fahlen Sonne, die die Landschaft in bleiches Leichenlicht taucht und nie in das Innere der Häuser zu dringen vermag. Aufgrund [...]

Tenebre

Filmkritik: Mit Tenebre betätigte sich Dario Argento erneut im Bereich des Giallo, dem Subgenre des italienischen Slasherfilms, scheint den Stil der Strömung jedoch etwas weiterentwickeln zu wollen. Wie es sich gehört, treibt auch hier ein Killer mit schwarzen Lederhandschuhen und Rasiermesser sein Unwesen, doch im Gegensatz zu vielen anderen Gialli - insbesondere denen von Argento selbst - setzt [...]

Alien

Filmkritik: Ridley Scotts wegweisender Klassiker Alien zählt zu den Meilensteinen der Filmgeschichte und stellt die elementare Schnittstelle zwischen Science-Fiction und Horrorgenre dar. Mit seiner anachronistischen Inszenierung und ungewöhnlichen Motiven setzte Alien Maßstäbe und interpretierte den zeitgenössischen Horrorfilm neu. Bereits die berühmte Eröffnungsszene stimmt das Publikum auf die folgenden Geschehnisse ein: Die Kamera gleitet durch ein menschenleeres Raumschiff, zeigt enge, schmucklose [...]

Stephen Kings ES

Filmkritik: Mit Stephen Kings ES adaptierte das amerikanische Fernsehen eine der bekanntesten und besten Geschichten von Stephen King und widmet dem umfangreichen Roman immerhin ganze drei Stunden, was es ermöglicht, sich trotz vieler Kürzungen an den Kern der Vorlage zu halten. Dafür muss der Film allerdings seine Dramaturgie opfern: In beinahe jeder Szene lässt Stephen Kings ES in irgendeiner [...]