Genre: Komödie

Extrablatt

Filmkritik: Billy Wilders drittletzter Film Extrablatt stellt die beste Arbeit aus seinem Spätwerk dar. Das komödiantische Kammerspiel mit dem großartigen Duo Jack Lemmon und Walter Matthau überzeugt durch die klassischen Tugenden des Genres. Der Stoff kommt ursprünglich aus dem Theater, basiert auf einem Stück der (sechsfach oscarnominierten) Autorenlegende Ben Hecht und wurde mehrfach verfilmt. Die bekannteste und beste Version [...]

Extrablatt

Die Marx Brothers im Krieg

Filmkritik: Die Marx Brothers im Krieg ist gemeinhin als bestes Werk der Komikerbande anerkannt und liefert nicht nur ein 66 Minuten kurzes Slapstickfest, sondern lässt sich auch als abstrakter Antikriegsfilm lesen. Im Gegensatz zu Größen wie Charlie Chaplin oder Buster Keaton, die sich bereits während der Stummfilmzeit einen Namen machte, benötigten die Marx Brothers eine längere Anlaufzeit. Lange [...]

Die Marx Brothers im Krieg

Sazen Tange And The Pot Worth A Million Ryo

Filmkritik: Sazen Tange And The Pot Worth A Million Ryo zählt zum Vermächtnis von Sadao Yamanaka, der im Alter von nur 28 Jahren verstarb, das japanische Kino jedoch trotz seiner Jugend nachdrücklich prägte. Ganze 26 Filme drehte Yamanaka in nur fünf Jahren. Mit seinen Jidai-geki genannten Historienfilmen setzte er Standards für die noch im Entstehen befindliche japanische Filmindustrie [...]

Sazen Tange And The Pot Worth A Million Ryo

The Boss Of It All

Filmkritik: The Boss Of It All zählt zu den unbekannteren Werken in der Filmografie des dänischen Enfant Terribles Lars von Trier, der dieses sehenswerte Kleinod zwischen dem Dogville-Nachfolger Manderlay und seinen Skandalfilm Antichrist drehte. Doch obwohl The Boss Of It All im Vergleich zu den bedeutungsschweren vorgenannten Werken eher wie ein leichtgewichtiger Lückenfüller wirkt, überzeugt Lars von Trier [...]

The Boss Of It All

Zusammen!

Filmkritik: Mit seinem zweiten Werk Zusammen! ergänzte der schwedische Filmemacher Lukas Moodysson seine vor allem aus drastischen Dramen wie Lilja 4-ever oder A Hole In My Heart bestehende Vita um eine lockere Komödie. Der Film über das turbulente Zusammenleben einer Kommune in den Siebziger Jahren trifft stets den richtigen Ton und zählt zu den Highlights in der Filmografie [...]

Zusammen!

Anderland

Filmkritik: In Anderland gehen die Menschen freundlich miteinander um. Sie kommen mit dem Bus an und erhalten eine gemütliche Wohnung zugeteilt. Am nächsten Morgen holt ein netter Chauffeur sie ab und fährt sie zu ihrer neuen Arbeitsstelle, die ein gutes Gehalt, wenig Stress und keinerlei Verantwortung bietet. Alles hat seine Ordnung in Anderland. Bis der Bus Andreas ausspuckt. [...]

Anderland

Achteinhalb

Filmkritik: Achteinhalb Filme drehte Federico Fellini nach seiner Rechnung bis 1962, darunter das großartige Drama Die Schwindler sowie Werke wie La Strada oder Das süße Leben, die vom Publikum gefeiert und von Preisrichtern ausgezeichnet wurden. Was tut ein Regisseur, der nach nur zehn Jahren einen Höhepunkt erreicht hat und eine große öffentliche Erwartungshaltung bedienen muss, obwohl er den [...]

Achteinhalb

Der große McGinty

Filmkritik: In seinem Regiedebüt Der große McGinty erzählt Preston Sturges eine klassische Geschichte um den Aufstieg und Fall eines Protagonisten. Für nur zehn Dollar verkaufte Sturges, der zuvor schon viele Jahre als Drehbuchautor gearbeitet hatte, sein Script an Paramount, um es selbst verfilmen zu dürfen und wurde damit Vorreiter einer prominenten Reihe von Filmemachern, die sich Inhalten und [...]

Der große McGinty

Woody, der Unglücksrabe

Filmkritik: Beinahe fünfzig Jahre umfasst Woody Allens Karriere als Autorenfilmer und mit Woody, der Unglücksrabe fing alles an. Dabei setzt der zuvor als Standup-Komiker tätige Filmemacher auf seine Stärken und nutzt den lose zusammenfabulierten Plot eher als Vehikel für zahllose Gags und Ideen. Im Stil einer Mockumentary schildert Woody, der Unglücksrabe als angeblicher Dokumentarfilm die verpatzte Verbrecherkarriere seines [...]

Woody, der Unglücksrabe

Port Of Flowers

Filmkritik: Port Of Flowers, der Debütfilm von Keisuke Kinoshita, erschien 1943 und damit in der Hochphase des Zweiten Weltkrieges. Zunächst beginnt sein Film wie eine heitere Komödie und schildert das Leben eines kleinen Küstendorfes und die Ankunft zwei Hochstapler, die unabhängig voneinander eintreffen und sich beinahe in die Quere kommen, dann jedoch zusammenarbeiten. Unter dem Vorwand, wie ihr [...]

Port Of Flowers