Genre: Komödie

Anderland

Filmkritik: In Anderland gehen die Menschen freundlich miteinander um. Sie kommen mit dem Bus an und erhalten eine gemütliche Wohnung zugeteilt. Am nächsten Morgen holt ein netter Chauffeur sie ab und fährt sie zu ihrer neuen Arbeitsstelle, die ein gutes Gehalt, wenig Stress und keinerlei Verantwortung bietet. Alles hat seine Ordnung in Anderland. Bis der Bus Andreas ausspuckt. [...]

Anderland

Achteinhalb

Filmkritik: Achteinhalb Filme drehte Federico Fellini nach seiner Rechnung bis 1962, darunter das großartige Drama Die Schwindler sowie Werke wie La Strada oder Das süße Leben, die vom Publikum gefeiert und von Preisrichtern ausgezeichnet wurden. Was tut ein Regisseur, der nach nur zehn Jahren einen Höhepunkt erreicht hat und eine große öffentliche Erwartungshaltung bedienen muss, obwohl er den [...]

Achteinhalb

Der große McGinty

Filmkritik: In seinem Regiedebüt Der große McGinty erzählt Preston Sturges eine klassische Geschichte um den Aufstieg und Fall eines Protagonisten. Für nur zehn Dollar verkaufte Sturges, der zuvor schon viele Jahre als Drehbuchautor gearbeitet hatte, sein Script an Paramount, um es selbst verfilmen zu dürfen und wurde damit Vorreiter einer prominenten Reihe von Filmemachern, die sich Inhalten und [...]

Der große McGinty

Woody, der Unglücksrabe

Filmkritik: Beinahe fünfzig Jahre umfasst Woody Allens Karriere als Autorenfilmer und mit Woody, der Unglücksrabe fing alles an. Dabei setzt der zuvor als Standup-Komiker tätige Filmemacher auf seine Stärken und nutzt den lose zusammenfabulierten Plot eher als Vehikel für zahllose Gags und Ideen. Im Stil einer Mockumentary schildert Woody, der Unglücksrabe als angeblicher Dokumentarfilm die verpatzte Verbrecherkarriere seines [...]

Woody, der Unglücksrabe

Port Of Flowers

Filmkritik: Port Of Flowers, der Debütfilm von Keisuke Kinoshita, erschien 1943 und damit in der Hochphase des Zweiten Weltkrieges. Zunächst beginnt sein Film wie eine heitere Komödie und schildert das Leben eines kleinen Küstendorfes und die Ankunft zwei Hochstapler, die unabhängig voneinander eintreffen und sich beinahe in die Quere kommen, dann jedoch zusammenarbeiten. Unter dem Vorwand, wie ihr [...]

Port Of Flowers

The Big Lebowski

Filmkritik: Neben Pulp Fiction zählt The Big Lebowski sicherlich zu den bekanntesten und beliebtesten postmodernen Werken der Neunziger Jahre und erfährt seit vielen Jahren eine Verehrung als Kultfilm. Wo Tarantino noch klar ausformulierte Genrebestandteile nutzte, gingen die Gebrüder Coen deutlich konsequenter zu Werke und ließen kaum ein Plotelement auf dem anderen, dekonstruierten die Figurenanordnung und das Handlungsgerüst derart, [...]

The Big Lebowski

Rubber

Filmkritik: Rubber mag von einem Autoreifen handeln, der mittels psychokinetischer Kräfte erst Kleintiere und später auch Menschen schlicht zerplatzen lässt, doch Obacht: Einen launigen Trashfilm bekommt der Zuschauer hier nicht geboten. Trotz seines B-Movie-Charmes und der kurzen Laufzeit von 80 Minuten erweist sich der dritte Film von Quentin Dupieux nicht einmal als übermäßig unterhaltsam und enttäuscht damit jene, [...]

Rubber

Eine Frau ist eine Frau

Filmkritik: In seinem dritten Werk Eine Frau ist eine Frau wagte Jean-Luc Godard etwas Neues und drehte erstmals in Farbe und Cinemascope. Wieder schrieb sich der Franzose die Dekonstruktion eines Genres auf die Fahnen und liefert hier eine eigene Version amerikanischer Komödien ab. Heraus kam der lockerste Film seiner Karriere, Godard stürzt sich gänzlich in verspielte Arrangements und [...]

Eine Frau ist eine Frau

Die Puppe (1919)

Filmkritik: Bevor Ernst Lubitsch nach Amerika emigrierte und dort für seine "Sex Comedys" berühmt wurde, drehte er bereits in Deutschland zahlreiche Filme, die sich augenzwinkernd mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau beschäftigen - so auch in der Stummfilmkomödie Die Puppe, die mit einer enormen Kurzweiligkeit überrascht und Lubitschs typische Zutaten beinhaltet. Dass der Film wie im Flug [...]

Die Puppe (1919)

Pigs And Battleships

Filmkritik: Mit Pigs And Battleships zeichnet Regisseur Shohei Imamura ein düsteres Bild des Nachkriegsjapans, das sich, besiegt und entkräftet, in einem chaotischen Zustand befindet. Trotz dieser kritischen Betrachtungsweise verfügt Pigs And Battleships jedoch über reichlich Ironie, was dem der japanischen neuen Welle zugehörigen Film trotz seiner tendenziell negativen Grundhaltung eine bisweilen fast lockere Atmosphäre verleiht. Der Nachteil dieser dem [...]

Pigs And Battleships