Unter den Fittichen von Tsui Hark gelang Regisseur John Woo und Hauptdarsteller Chow Yun-Fat, die bis dato beide auf leichte Komödien abonniert waren, der große Durchbruch. Woo kombinierte die unbarmherzige Gewalt der Martial-Arts-Filme von Chang Cheh mit dem Stilwillen von Jean-Pierre Melville und drehte einen Gangsterfilm voller gewaltiger Shootouts, mit denen einige Männer ihre Freundschaft verteidigen. Die unerwartete Melodramatik etablierte eine neue Spielart des Hongkong-Kinos: Heroic Bloodshed. A Better Tomorrow ist noch deutlich roher als spätere Werke Woos, entfaltet aber gerade durch seine Imperfektion eine anarchische Stimmung.