Produktionsland: Deutschland

Schwarzer Kies

Schwarzer Kies war von Anfang an als Kampfansage geplant: Regisseur Helmut Käutner hatte sich vorgenommen, „alle deutschen Tabus zu durchstoßen“ und drehte ein Melodram nach Art des Film Noir, das die schmutzigen Seiten der Nachkriegs-BRD ins [weiterlesen]

Händler der vier Jahreszeiten

Mit Händler der vier Jahreszeiten begann Rainer Werner Fassbinder eine neue Schaffensphase. Inspiriert von seinem Vorbild Douglas Sirk, passte der Autorenfilmer seinen Stil an und erzielte damit den erhofften Durchbruch beim breiten Publikum. Der Film erwies [weiterlesen]

Aguirre, der Zorn Gottes

Aguirre, der Zorn Gottes ist ein Meilenstein der deutschen Kinogeschichte. Als Resultat eines produktionstechnischen Gewaltaktes entfaltet der Film eine rohe Magie. Zudem markiert er den Startpunkt der langjährigen Kollaboration zwischen Regisseur Werner Herzog und Hauptdarsteller Klaus [weiterlesen]

Die Büchse der Pandora

Die Büchse der Pandora zählt zu den letzten deutschen Stummfilmen und ist die bekannteste Arbeit des österreichischen Regisseurs G. W. Pabst. Bei seinem Erscheinen nur verhalten aufgenommen, erfuhr die Adaption von Frank Wedekinds Theaterstoff erst [weiterlesen]

Jerichow

Christian Petzolds Jerichow verlagert den Film Noir in die ostdeutsche Provinz. Nach Art der Berliner Schule serviert Petzold ein äußerlich sprödes und innerlich fesselndes Werk, das lediglich drei Figuren benötigt. [weiterlesen]

Die Blechtrommel

Die Blechtrommel zählte zu den schwierigsten Projekten von Volker Schlöndorff. Der Regisseur sammelte zwar viel Erfahrung mit Literaturverfilmungen, doch die ungezügelte Fabulierfreude und viele seltsame Episoden des schelmischen Entwicklungsromans von Günter Grass lassen Zweifel an [weiterlesen]

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Die verlorene Ehre der Katharina Blum erreichte die Kinos bereits kurz nach dem Erscheinen des gleichnamigen Romans von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Wie die Vorlage rechnet auch der Film von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta mit [weiterlesen]

Das Testament des Dr. Mabuse

1933 drehte Fritz Lang mit Das Testament des Dr. Mabuse den zweiten Teil der Mabuse-Trilogie. Im Gegensatz zum 270-minütigen Stummfilm-Vorgänger Dr. Mabuse, der Spieler handelt es sich beim zweiten Teil um einen modernen Tonfilm mit [weiterlesen]

Dr. Mabuse, der Spieler

Mit Dr. Mabuse, der Spieler schuf Regisseur Fritz Lang sein ultimatives Meisterwerk. Das Stummfilmepos verfügt mit seinem titelgebenden Superverbrecher über einen prägenden Bösewicht, überzeugt durch eine moderne Inszenierung und setzt der Weimarer Republik ein filmisches Denkmal. [weiterlesen]

Transit

Christian Petzolds Transit gelingt der Spagat zwischen vorlagengetreuer Literaturverfilmung und einer tagesaktuellen Auseinandersetzung mit der sogenannten Flüchtlingskrise. Das überzeugende Ergebnis hat so gar nichts mit dem spröden Problem- und Betroffenheitskino zu tun, das in Deutschland so [weiterlesen]

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