Die Nacht

Filmkritik: Die Nacht stellt das Mittelstück von Michelangelo Antonionis Entfremdungstrilogie dar, die der italienische Regisseur mit Die mit der Liebe spielen begann und mit Liebe 1962 abschloss. Da Die Nacht die typischen Stilmerkmale Antonionis beinhaltet, eignet er sich hervorragend als Einstiegswerk in das Schaffen des Autorenfilmers. Der Film schildert etwas weniger als 24 Stunden im Leben eines Ehepaares. [...]

Der Schrei

Filmkritik: Michelangelo Antonionis Der Schrei ist ein Werk des Übergangs in der Filmografie des Regisseurs und bildet den abschließenden Teil seiner Frühphase. Zwar prägt der ausklingende Italienische Neorealismus das Werk noch, dennoch findet Antonioni hier schon eine eigene, später als typisch geltende Bildsprache. Wie beim Neorealismus üblich, handelt Der Schrei von Menschen der Arbeiterschicht und schildert deren Leben [...]

Beruf: Reporter

Filmkritik: Mit Beruf: Reporter hat Michelangelo Antonioni sein ultimatives Meisterwerk geschaffen. Einen in jeder Hinsicht makellosen Film, der inhaltliche und formale Strukturen zu einem komplexen Amalgam verschmilzt, das nie an Aktualität einbüßen wird, weil das philosophische Fundament des Films das Menschsein selbst beschreibt. Sein Hauptaugenmerk richtete Antonioni, der erstmals einen fremden Stoff adaptierte, vor allem auf existenzphilosophische Themen. Sein [...]