Mit der Spielfilmadaption der TV-Serie Kobra, übernehmen Sie (1966 – 1973) etablierte Tom Cruise ein Franchise, das drei Jahrzehnte überdauern sollte und seine Stellung als Superstar zementierte. Im Gegensatz zu den späteren Abenteuern Ethan Hunts bleibt Mission: Impossible über weite Strecken angenehm bodenständig; der erste Teil glänzt mehr durch die souveräne Inszenierung von Altmeister Brian de Palma als durch Schauwerte. Schon die Exposition bietet im besten Sinne altmodisches Agentenkino, anschließend wechseln sich Suspense-Phasen und Hochspannungsmomente stimmig ab, wobei das hervorragende Ensemble zum Unterhaltungswert des Thrillers beiträgt. Im Finale gibt Mission: Impossible dann auch schon einen Vorgeschmack auf die wagemutigen Setpieces der Nachfolger.