Jahrzehnt: 1940-1949

Ein streunender Hund

Filmkritik: Akira Kurosawas neunte Regiearbeit Ein streunender Hund huldigt dem damals auch in Japan populären Film Noir und belegt Kurosawas Ruf als "westlichsten" japanischen Regisseur. Allerdings buchstabiert der Filmemacher die Werke der Schwarzen Serie nicht einfach nach, sondern [...]

Ein streunender Hund

Die Dame im See

Filmkritik: Der 1947 veröffentlichte Film Noir Die Dame im See verdankt seine Bekanntheit weniger einer außergewöhnlichen Qualität, sondern viel mehr einer damals einzigartigen experimentellen Inszenierung. Die Raymond Chandler-Adaption wurde ausschließlich in Point-Of-View-Shots gedreht und lässt uns das Geschehen [...]

Die Dame im See

Tote schlafen fest

Filmkritik: Tote schlafen fest zählt zu den bekanntesten Film Noirs der Kinogeschichte. Durch die einzigartige Kombination aus dem Habitus von Hauptdarsteller Humphrey Bogart und dem Wesen von Raymond Chandlers Romanfigur Philip Marlowe zementierte der Klassiker den Archetyp des [...]

Tote schlafen fest

Mord, mein Liebling

Filmkritik: Mord, mein Liebling erschien 1944 und zählt zu jenen vier frühen Werken, anhand derer der französische Filmkritiker Nino Frank für die aufkommende Welle an düsteren Kriminalfilmen den Begriff Film Noir ableitete. Außerdem stellt das Werk von Edward Dmytryk [...]

Mord, mein Liebling

Cocktail für eine Leiche

Filmkritik: 1948 wagte Alfred Hitchcock einen besonderen Versuch: Er wollte Cocktail für eine Leiche so inszenieren wie das zugrunde liegende Theaterstück: Nicht nur sollte sich die Handlung ausschließlich in einem Raum abspielen und in Echtzeit stattfinden, der Master [...]

Cocktail für eine Leiche

Frau ohne Gewissen

Filmkritik: Es gibt unzählige großartige Film Noirs, doch nur wenige prägten die Schwarze Serie derart wie Billy Wilders Frau ohne Gewissen, der auf höchstem Niveau nahezu alle Stilelemente und Archetypen zu einem Standard vereinte und damit das feste [...]

Frau ohne Gewissen

Ausgestoßen

Filmkritik: Zwei Jahre, bevor Carol Reed mit Der dritte Mann einen der großen Film Noirs der Kinogeschichte drehte, sorgte er bereits mit seinem ambitionierten Werk Ausgestoßen für Aufmerksamkeit. Der Film begleitet einen bei einem Überfall angeschossenen IRA-Terroristen auf [...]

Ausgestoßen

Die roten Schuhe

Filmkritik: Das britische Ballettdrama Die roten Schuhe kombiniert gekonnt doppelbödig das gleichnamige Märchen von Hans Christian Andersen mit dem Werdegang seiner Protagonistin, schwelgt in prächtigen Technicolorbildern und lieferte die Vorlage für Darren Aronofskys ähnlich gelagerten Horrorfilm Black Swan. [...]

Die roten Schuhe

Kinder des Olymp

Filmkritik: Wer Kinder des Olymp schaut, erlebt ein Wunder. Nicht nur, weil Marcel Carnés Film zu den größten Meisterwerken der Kinogeschichte zählt und mit seinem Erscheinen im Jahr 1945 den imposanten Schlusspunkt unter den Poetischen Realismus setzte, sondern [...]

Kinder des Olymp

Die Narbenhand

Filmkritik: Das 78 Minuten kurze B-Movie Die Narbenhand zählt zu den frühen Vertretern des Film Noir und sorgte wegen eines Alleinstellungsmerkmals für Diskussionen unter Zeitgenossen: Statt eines positiv besetzten Protagonisten rückt der Thriller als erstes Werk der Filmgeschichte [...]

Die Narbenhand