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Genre: Drama

Krise

Das kleine Debüt eines Giganten: Ingmar Bergman startete mit Krise seine Regie-Karriere. Der mit niedrigen Ansprüchen und bescheidenen Produktionsmitteln gedrehte Film offenbart schon das Talent des Regisseurs, der die triviale Geschichte vertieft und bereits Themen bearbeitet, die später als [weiterlesen]

Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen

Mit Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen veränderte Robert Bresson die Sprache des Kinos und avancierte zu einem Vorreiter des transzendenten Films. Sein Gefängnisdrama bricht mit erzählerischen Konventionen, setzt auf strikte Reduktion aller Stilelemente und lädt das Geschehen dennoch [weiterlesen]

Schwarzer Kies

Schwarzer Kies war von Anfang an als Kampfansage geplant: Regisseur Helmut Käutner hatte sich vorgenommen, "alle deutschen Tabus zu durchstoßen" und drehte ein Melodram nach Art des Film Noir, das die schmutzigen Seiten der Nachkriegs-BRD ins Visier nimmt und [weiterlesen]

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers zählt zu den Vertretern der British New Wave und schildert wie die meisten Filme der Strömung das Leben der Arbeiterschicht. Allerdings ist das Werk von Tony Richardson keine bloße Milieustudie, sondern verknüpft das Porträt eines [weiterlesen]

Sympathy for Mr. Vengeance

Mit Sympathy for Mr. Vengeance bestätigte der junge Park Chan-Wook seinen Ruf als großes Regietalent. Das grimmige Drama bildet den ersten Teil seiner Rache-Trilogie, unterläuft Konventionen und stürzt seine Figuren in eine tragische Abwärtsspirale voller Gewalt. [weiterlesen]

Night Voyage

Vier Jahre lang unterdrückten die koreanischen Behörden die Aufführung von Night Voyage. Vordergründig störten sich die Zensoren an der irritierenden Inszenierung und dem sexuellen Gehalt des Melodrams; wie kritisch Regisseur Kim Soo-yong das Leben unter dem Militärregime konnotiert, dürfte [weiterlesen]

Ein einsamer Ort

Ein einsamer Ort vereint die beiden schicksalhaftesten Spielarten des Kinos: den Film Noir und das Melodram. Der Klassiker von Nicholas Ray brilliert mit einem starken Drehbuch und lebt besonders von Hauptdarsteller Humphrey Bogart, der die beste Leistung seiner langen [weiterlesen]

Vive l’Amour – Es lebe die Liebe

In seinem zweiten Werk Vive l'Amour entwirft der taiwanesische Autorenfilmer Tsai Ming-liang eine melancholische Einsamkeitsstudie, die aus leisen, oft wortlosen Einstellungen große Emotionen aufbaut. Damit gelang Tsai 1994 der internationale Durchbruch: Er gewann den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen [weiterlesen]

Ring frei für Stoker Thompson

Ring frei für Stoker Thompson ist weit mehr als ein konventioneller Boxfilm. Das Film-Noir-Drama verdichtet seine Geschichte auf das größtmögliche Maß und nutzt dazu einen besonderen Kniff: Der 72 Minuten kurze Klassiker schildert seinen Plot in Echtzeit. [weiterlesen]

Crash

1996 wagte sich David Cronenberg an einen als unverfilmbar geltenden Roman. Crash kommt dem kontroversen Werk von J. G. Ballard erstaunlich nahe und zählt zu den anspruchsvollsten Arbeiten des Regisseurs, der damit einen Spezialpreis in Cannes gewann. [weiterlesen]

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