Genre: Drama

Night Voyage

Vier Jahre lang unterdrückten die koreanischen Behörden die Aufführung von Night Voyage. Vordergründig störten sich die Zensoren an der irritierenden Inszenierung und dem sexuellen Gehalt des Melodrams; wie kritisch Regisseur Kim Soo-yong das Leben unter dem Militärregime konnotiert, dürfte [weiterlesen]

Night Voyage

Ein einsamer Ort

Ein einsamer Ort vereint die beiden schicksalhaftesten Spielarten des Kinos: den Film Noir und das Melodram. Der Klassiker von Nicholas Ray brilliert mit einem starken Drehbuch und lebt besonders von Hauptdarsteller Humphrey Bogart, der die beste Leistung seiner langen [weiterlesen]

Ein einsamer Ort

Vive l’Amour – Es lebe die Liebe

In seinem zweiten Werk Vive l'Amour entwirft der taiwanesische Autorenfilmer Tsai Ming-liang eine melancholische Einsamkeitsstudie, die aus leisen, oft wortlosen Einstellungen große Emotionen aufbaut. Damit gelang Tsai 1994 der internationale Durchbruch: Er gewann den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen [weiterlesen]

Vive l’Amour – Es lebe die Liebe

Ring frei für Stoker Thompson

Ring frei für Stoker Thompson ist weit mehr als ein konventioneller Boxfilm. Das Film-Noir-Drama verdichtet seine Geschichte auf das größtmögliche Maß und nutzt dazu einen besonderen Kniff: Der 72 Minuten kurze Klassiker schildert seinen Plot in Echtzeit. [weiterlesen]

Ring frei für Stoker Thompson

Crash

1996 wagte sich David Cronenberg an einen als unverfilmbar geltenden Roman. Crash kommt dem kontroversen Werk von J. G. Ballard erstaunlich nahe und zählt zu den anspruchsvollsten Arbeiten des Regisseurs, der damit einen Spezialpreis in Cannes gewann. [weiterlesen]

Crash

Händler der vier Jahreszeiten

Mit Händler der vier Jahreszeiten begann Rainer Werner Fassbinder eine neue Schaffensphase. Inspiriert von seinem Vorbild Douglas Sirk, passte der Autorenfilmer seinen Stil an und erzielte damit den erhofften Durchbruch beim breiten Publikum. Der Film erwies sich als Prototyp [weiterlesen]

Händler der vier Jahreszeiten

Manila

Es gibt ein philippinisches Kino vor und eines nach Manila: 1975 sorgte der Regisseur Lino Brocka mit seinem Sozialdrama für Aufsehen und sicherte sich internationale Anerkennung. Indem Brockas Werk sozialen Realismus mit melodramatischen Akzenten verknüpft, entwickelt es eine durchschlagende [weiterlesen]

Manila

Rom, offene Stadt

Rom, offene Stadt zählt zu den essenziellen Werken des Italienischen Neorealismus und verhalf der Strömung zu internationaler Bekanntheit. Die schnörkellose und doch effektvolle Inszenierung von Roberto Rossellini verleiht dem Film eine große Wahrhaftigkeit und prägte die Sprache des Kinos. [weiterlesen]

Rom, offene Stadt

Violence Without a Cause

Der Pinku eiga Violence Without a Cause unterscheidet sich von anderen Vertretern der japanischen Strömung: Der Einsatz von Gewalt und Sex erscheint hier weniger selbstzweckhaft, weil Regisseur Kôji Wakamatsu darüber gesellschaftspolitische Fragestellungen eröffnet, die heute relevanter denn je erscheinen. [weiterlesen]

Violence Without a Cause

Aguirre, der Zorn Gottes

Aguirre, der Zorn Gottes ist ein Meilenstein der deutschen Kinogeschichte. Als Resultat eines produktionstechnischen Gewaltaktes entfaltet der Film eine rohe Magie. Zudem markiert er den Startpunkt der langjährigen Kollaboration zwischen Regisseur Werner Herzog und Hauptdarsteller Klaus Kinski. [weiterlesen]

Aguirre, der Zorn Gottes
Nach oben