Symbolbild zu Drei Abende mit Agnes Varda

In der Rubrik Drei Abende mit … widme ich mich drei Tage lang einem spezifischen Thema, um kurze Überblicke zu bestimmten Filmemachern oder Werken zu geben.

Über die Themenwahl:

In dieser Ausgabe von Drei Abende mit … werfe ich einen Blick auf das Schaffen der inzwischen 90-jährigen „Großmutter der Nouvelle Vague“ – der belgische Regisseurin Agnès Varda.

Der Clou: Wie zuletzt bei Drei Abende mit … koreanischen Klassikern hast du dieses Mal auch wieder die Möglichkeit, selbst mitzumachen – am 18. März zeigt ARTE zwei Werke der Regisseurin, Vogelfrei und Mittwoch zwischen 5 und 7 laufen direkt nacheinander.

Dass die rege Seniorin nach wie vor Filme dreht, nötigt mir enormen Respekt ab. Den prominentesten Teil ihres Schaffens veröffentlichte Varda bereits in den Fünfziger und Sechziger Jahren, als sie die Nouvelle Vague von Beginn an mitprägte. Später zog sie mit ihrem Ehemann Jacques Demy nach Kalifornien und drehte auch in den Vereinigten Staaten ihre typischen Independentfilme.

Filmauswahl:

Da ich von Agnés Varda erst einen Film kenne, fiel mir die Filmauswahl gar nicht so leicht. Daher war ich froh, dass ARTE mir diese durch die Ausstrahlung von Vogelfrei und Mittwoch zwischen 5 und 7 abgenommen hat; ergänzt werden diese beiden Werke durch eine weitere frühe Arbeit, die mich schon durch den Titel neugierig gemacht hat: Glück aus dem Blickwinkel des Mannes.

Geschaut wird in chronologischer Reihenfolge:

1961 – Mittwoch zwischen 5 und 7
1965 – Glück aus dem Blickwinkel des Mannes
1985 – Vogelfrei

Foto von Tom Schünemann, dem Kritiker von Filmsucht.org

Tom ist der alleinige Autor auf Filmsucht.org und möchte dir helfen, tolle Filme zu entdecken. Vom Hamburger Schmuddelwetter zu akuter Filmsucht verdammt, sucht er unabhängig von Genre und Produktionsjahr nach obskuren Raritäten, funkelnden Geheimtipps und großen Klassikern.