Empfehlung Rot: E

Der wilde Planet

Filmkritik: Der wilde Planet zählt zu den unumstrittenen Klassikern des Animationsfilms. Das Werk von René Laloux vereint den für Midnight Movies typischen Hang zum Absonderlichen mit einer vieldeutigen Science-Fiction-Geschichte. Die vordergründige Handlungsebene mag zunächst schlicht erscheinen, doch von [...]

Der wilde Planet

El Topo

Filmkritik: Mit seinem zweiten Werk El Topo drehte der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky einen obskuren Kultfilm, der 1970 den Grundstein für das Aufkommen der Midnight Movies legte und auch fünfzig Jahre nach seiner Entstehung noch für Faszination sorgt. [...]

El Topo

Der Prozess

Filmkritik: Der Prozess zeigt Orson Welles auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Mit einer phänomenalen visuellen Gestaltung übersetzt der Filmemacher Kafkas gleichnamigen Roman und entwirft die Vision einer inhumanen Hölle aus Existenzangst und Bürokratie. Kafkas Roman schildert die Geschichte [...]

Der Prozess

… denn sie wissen nicht, was sie tun

Filmkritik: ... denn sie wissen nicht, was sie tun zählt zu den großen Kultfilmen seiner Zeit. Das Werk von Nicholas Ray gilt nicht nur als der ultimative James Dean-Film, sondern gehört auch zu den ersten Werken in der [...]

… denn sie wissen nicht, was sie tun

Die Spielregel

Filmkritik: Jean Renoirs Die Spielregel ist ein Wolf im Schafspelz, der zur Zeit seiner Veröffentlichung verabscheut wurde, im Laufe der Jahrzehnte jedoch in zahllosen Bestenlisten vertreten war und inzwischen immer wieder zu den besten Filmen aller Zeiten gezählt [...]

Die Spielregel

Bestie Mensch

Filmkritik: Mit Bestie Mensch drehte Jean Renoir eines der essenziellen Werke des Poetischen Realismus und die beste Adaption eines Romans von Emile Zola. Renoir hält sich nicht sklavisch an die Vorlage, übernimmt jedoch den groben Aufbau und spielt [...]

Bestie Mensch

Die große Illusion

Filmkritik: Jean Renoirs Antikriegsfilm Die große Illusion zählt zu den Meilensteinen des humanistischen Kinos und inspirierte durch seine wahrhaftige, unaufgeregte Art nachfolgende Generationen von Filmemachern. Renoir legte sein Werk bewusst allgemeingültig an, verzichtet komplett auf die Schilderung von [...]

Die große Illusion

Danach

Filmkritik: Die britische Produktion Danach von Richard Lester ist ein Unikum - es handelt sich um eine postapokalyptische Komödie. Lester bedient sich dieser gegensätzlichen Genremischung, um die Eigenheiten der Briten auf die Schippe zu nehmen. Zweieinhalb Minuten dauerte [...]

Danach

Scarface (1932)

Filmkritik: Scarface sticht selbst unter den großen Gangsterfilmen seiner Ära heraus. Howard Hawks' Klassiker bildete den Krieg der Chicagoer Gangster so brutal ab wie kein Film zuvor und hat sich dank seiner dynamischen Inszenierung besser gehalten als zuvor [...]

Scarface (1932)

Der seidene Faden

Filmkritik: Auch in seinem achten Film Der seidene Faden entwirft Paul Thomas Anderson wieder ein dichtes Psychogramm besonderer Figuren und liefert damit den würdigen Rahmen für die Abschiedsvorstellung seines Hauptdarstellers Daniel Day-Lewis. Im Grunde kreist Andersons neuster Streich [...]

Der seidene Faden