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Jahrzehnt: 1950 - 1959

Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen

Mit Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen veränderte Robert Bresson die Sprache des Kinos und avancierte zu einem Vorreiter des transzendenten Films. Sein Gefängnisdrama bricht mit erzählerischen Konventionen, setzt auf strikte Reduktion aller Stilelemente und lädt das Geschehen dennoch [weiterlesen]

Das Lächeln einer Sommernacht

Ausgerechnet eine aus Verlegenheit gedrehte Komödie brachte Ingmar Bergman den Durchbruch: Das Lächeln einer Sommernacht ruft zum Kampf der Geschlechter und verpackt diesen als ironischen Reigen der Eitelkeiten und Eifersüchte. Dabei vereint der Film einen hohen Unterhaltungswert mit typischen [weiterlesen]

Ein einsamer Ort

Ein einsamer Ort vereint die beiden schicksalhaftesten Spielarten des Kinos: den Film Noir und das Melodram. Der Klassiker von Nicholas Ray brilliert mit einem starken Drehbuch und lebt besonders von Hauptdarsteller Humphrey Bogart, der die beste Leistung seiner langen [weiterlesen]

Barfuß durch die Hölle

Die Barfuß durch die Hölle-Trilogie zählt zu den Referenzwerken des Antikriegsfilms. Das Epos von Masaki Kobayashi gewinnt seine Größe durch die Komplexität, mit der es schwierige Fragestellungen verhandelt, ohne an Konkretheit und Emotionalität einzubüßen. Der erste Teil ist wohl [weiterlesen]

Die sieben Samurai

Die sieben Samurai zählt zu den Fixpunkten der Filmgeschichte. Das Epos von Akira Kurosawa begründete das Genre des Actionfilms, modernisierte das japanische Kino, legte den Grundstein für das Hauptwerk des Regisseurs und beeinflusste Generationen nachfolgender Filmemacher. [weiterlesen]

Tokio in der Dämmerung

In Tokio in der Dämmerung zeigt sich Yasujiro Ozu von einer unbekannten Seite: Es handelt sich um die finsterste und wuchtigste Arbeit des Meisterregisseurs. Ozu bleibt seinen stilistischen Grundsätzen treu, setzt allerdings stärker als sonst auf dramatische Effekte und [weiterlesen]

Das Gesicht

Das Gesicht zählt zu den unkonventionellsten Werken von Ingmar Bergman: Der schwedische Meisterregisseur inszeniert das Geschehen ungewohnt heiter und verzichtet darauf, die psychologischen Tiefen seiner Figuren zu erforschen. Stattdessen reflektiert über das Wesen der Kunst und das eigene Schaffen. [weiterlesen]

Das Musikzimmer

Mit seinem vierten Spielfilm Das Musikzimmer reihte sich Satyajit Ray endgültig in die Riege der großen Regisseure der Kinogeschichte ein. Das düstere Drama beeindruckt mit erzählerischer Ökonomie, die scheinbar mühelos diverse Themen in einer vordergründig simplen Geschichte verpackt. Darüber [weiterlesen]

Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen

Johnny Guitar ist der ungewöhnlichste Western seiner Zeit. Regisseur Nicholas Ray nutzt das Genre als Folie für ein überlebensgroß angelegtes Melodram, das Geschlechterrollen verkehrt und vor Sex nur so vibriert. Die farbenprächtigen Bilder und ein politischer Subtext werten den [weiterlesen]

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