10 Jahre, nachdem George A. Romero das Horrorgenre mit Die Nacht der lebenden Toten revolutionierte, legte er mit Dawn of the Dead eine „Fortsetzung“ auf, der sich über Nacht zum Kultfilm entwickelte. Romero tauscht die Klaustrophobie des ersten Films mit der Weite eines Einkaufszentrums, in dem sich die Protagonisten verschanzen – eine Steilvorlage, um den alles beherrschenden Konsumismus des American Way of Life zu kommentieren, aber auch ein wunderbares Setting für existenzielle Themen, sodass sich Satire und Horror in der Waage halten. Das Design der Zombies mag inzwischen altbacken anmuten; die dichte Stimmung, die praktischen Effekte und der politische Subtext sind jedoch über jeden Zweifel erhaben.