Erscheinungsjahr: 1975

Manila

Es gibt ein philippinisches Kino vor und eines nach Manila: 1975 sorgte der Regisseur Lino Brocka mit seinem Sozialdrama für Aufsehen und sicherte sich internationale Anerkennung. Indem Brockas Werk sozialen Realismus mit melodramatischen Akzenten verknüpft, entwickelt es eine durchschlagende [weiterlesen]

Manila

Die drei Tage des Condor

Die drei Tage des Condor liefert das für die Siebziger Jahre typische Spannungskino - geradlinig, eher realistisch gehalten und mit einer pessimistischen Stimmung versehen. Der Film von Sydney Pollack zählt zu den bekanntesten Paranoia-Thrillern dieser Ära. [weiterlesen]

Die drei Tage des Condor

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Die verlorene Ehre der Katharina Blum erreichte die Kinos bereits kurz nach dem Erscheinen des gleichnamigen Romans von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Wie die Vorlage rechnet auch der Film von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta mit dem Boulevardjournalismus ab [weiterlesen]

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

March of Fools

Obwohl March Of Fools wie beinahe alle südkoreanischen Klassiker international weitestgehend unbekannt ist, belegt die Komödie bei nationalen Abstimmungen zu den besten koreanischen Filmen regelmäßig einen der vordersten Plätze. [weiterlesen]

March of Fools

Shivers – Der Parasitenmörder

Mit dem parabelhaften Horrorfilm Shivers legte David Cronenberg sein Langfilmdebüt vor, verhandelt bereits typische Themen und mischt gekonnt kluge Gedankenspiele mit drastischen Genrefilmanleihen. Filmkritik: Schon [weiterlesen]

Shivers – Der Parasitenmörder

Die 120 Tage von Sodom

Es ist das eine, ganz große kontroverse Werk der 120-jährigen Filmgeschichte: Mit Die 120 Tage von Sodom errichtet Pier Paolo Pasolini ein Monument, dessen Schrecken weder von der Zeit, noch von Konditionierung oder gar Geschmack gemindert werden kann. Sein Werk [weiterlesen]

Die 120 Tage von Sodom

Der dritte Grad

Schon die erste Szene von Der dritte Grad, eine schön gefilmte Plansequenz, offenbart den Ansatz von Regisseur Peter Fleischmann, die Erzählperspektive zu Ungunsten des Zuschauers auszulegen: In seinem Politkrimi sehen wir nur einen subjektiven Bruchteil des Geschehens und erfahren [weiterlesen]

Der dritte Grad

Barry Lyndon

Unter den vielen Meisterwerken von Stanley Kubrick fristet Barry Lyndon eher ein Schattendasein, während die allgemeine Aufmerksamkeit sich in der Regel auf die effektvolleren Filme wie Uhrwerk Orange oder 2001: Odyssee im Weltraum richtet. Das ist schade, denn Barry [weiterlesen]

Barry Lyndon

Picknick am Valentinstag

Der australische Klassiker Picknick am Valentinstag zählt zu den ungewöhnlichsten Horrorfilmen der Kinogeschichte und basiert auf wahren Begebenheiten: Am Valentinstag des Jahres 1900 verschwanden beim Ausflug eines Mädcheninternats einige Personen einfach – ohne Spur, ohne ersichtlichen Grund, ohne Hinweise. [weiterlesen]

Picknick am Valentinstag

Beruf: Reporter

Mit Beruf: Reporter hat Michelangelo Antonioni sein ultimatives Meisterwerk geschaffen. Einen in jeder Hinsicht makellosen Film, der inhaltliche und formale Strukturen zu einem komplexen Amalgam verschmilzt, das nie an Aktualität einbüßen wird, weil das philosophische Fundament des Films das [weiterlesen]

Beruf: Reporter