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Erscheinungsjahr: 1966

Red Angel

Red Angel bietet eine durchweg finstere Filmerfahrung: Der japanische Antikriegsfilm trägt den Zweiten Weltkrieg nicht auf Schlachtfeldern, sondern in der Gefühlswelt seiner Figuren aus. Ein alles durchdringender Nihilismus beherrscht das Szenario; dem stellt Yasuzô Masumura einen letzten Funken Menschlichkeit [weiterlesen]

The Face of Another

The Face of Another ist ein Kunstfilm im besten Sinne: Er entzieht sich gewöhnlichen Maßstäben und verbindet Essayfilm und Horrorgenre zu einer ungewöhnlichen filmischen Form, die ihre Wirkung vornehmlich durch Dialektik erzeugt und daher mehr im Kopf des Zuschauers [weiterlesen]

Der zerrissene Vorhang

Der zerrissene Vorhang markiert einen Wendepunkt in der Karriere Alfred Hitchcocks - seine 50. Regiearbeit leitet das Spätwerk des Master of Suspense ein. Trotz klarer Schwächen verfügt der Spionagethriller über einen hohen Unterhaltungswert, da Hitchcocks gekonnte Regie den Film [weiterlesen]

Angst

Der griechische Klassiker Angst stürzt eine Bauernfamilie durch ein Verbrechen in die Krise. Der Kriminalfilm kombiniert vermeintlich idyllische Sommerbilder mit psychologischer Spannung. Mit geschickt eingesetzten Stilmitteln übersetzt er die Seelenqualen der Protagonisten und verleiht dem Geschehen albtraumhafte Züge. [weiterlesen]

Schlacht um Algier

Schlacht um Algier fügt dem Genre des Antikriegsfilms eine ungewöhnliche Facette hinzu: Gillo Pontecorvo schildert den algerischen Unabhängigkeitskampf ohne konventionelle Handlung und Helden. Stattdessen setzt der Regisseur auf einen nüchternen Realismus, der an alte Wochenschauen erinnert und durch seine [weiterlesen]

Black Girl

Black Girl markiert einen Meilenstein des afrikanischen Kinos. Der Debütfilm von Ousmane Sembène erschien 1966 und gilt als erster wichtiger Film aus dem Subsahara-Teil des Kontinents. Anhand einer tragischen Geschichte versetzt uns das Drama in die Lage, das schädliche [weiterlesen]

Zum Beispiel Balthasar

Die Kinogeschichte kennt viele tragische Figuren, doch keine gleicht dem Protagonisten aus Zum Beispiel Balthasar: Robert Bresson stellt einen Esel in den Mittelpunkt einer allegorischen Passionsgeschichte, die uns Menschen den Spiegel vorhält. [weiterlesen]

The War Game

Anlässlich des 21. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima beauftragte der BBC seine Dokumentarfilmabteilung, eine Auseinandersetzung mit atomarer Kriegsführung zu drehen. Der junge Regisseur Peter Watkins lieferte The War Game und schockierte die Produzenten. Die BBC verzichtete auf eine Ausstrahlung [weiterlesen]

Zwei glorreiche Halunken

Mit Zwei glorreiche Halunken schloss Sergio Leone seine Dollar-Trilogie ab und übersteigert sämtliche Merkmale der Vorgänger. Filmkritik: Stattliche zwei Stunden und vierzig Minuten beträgt die [weiterlesen]

Fahrenheit 451

Weil François Truffaut für die Adaption von Fahrenheit 451, dem dystopischen Romanklassiker von Ray Bradbury, in Frankreich keine Geldgeber fand, wagte er sich an seine erste und einzige englischsprachige Produktion und drehte in London mit einem internationalen Cast, zu [weiterlesen]

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